Kohfeldts Neustart spart Werder 1,5 Millionen Euro

Audio vom 27. Oktober 2021
Florian Kohfeldt und Frank Baumann stehen nach dem Training etwas nachdenklich auf dem Rasen nebeneinander.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Eigentlich lief der gut dotierte Vertrag von Florian Kohfeldt noch bis Sommer 2023. Da der 39-Jährige nun aber in Wolfsburg angeheuert hat, ist Werder eine Sorge los.

Werder Bremen kann nach Abstieg und Pandemie weiterhin jeden Euro gut gebrauchen, daher war die Nachricht vom Dienstag, dass Florian Kohfeldt neuer Trainer des VfL Wolfsburg ist, auch für die Grün-Weißen eine sehr gute.

Schließlich war Kohfeldt im vergangenen Mai unmittelbar vor dem Bundesliga-Abstieg zwar freigestellt worden. Werder musste das Gehalt des 39-Jährigen jedoch weiter bezahlen. Damit ist es nun vorbei.

Zweitliga-Gehalt bis 2023 fällt nun weg

"Es ist kein Geheimnis, dass wir jetzt Einsparungen haben", wird Werder-Sportchef Frank Baumann im Internetportal "Deichstube" zitiert. Die eingesparte Summe soll sich auf etwa 1,5 Millionen Euro belaufen, denn auch Kohfeldts Gehalt war mit dem Abstieg in die 2. Liga im Vertrag angepasst und stark reduziert worden.

Das Geld kann Werder nun für andere Dinge verplanen und dürfte in der weiterhin angespannten finanziellen Lage und möglicherweise nötigen Transfers im Winter sicherlich sehr willkommen sein. Baumann hatte darauf gehofft, dass der ambitionierte Kohfeldt seinen Vertrag nicht aussitzen würde. Doch Garantien gab es eben nicht. Umso größer ist nun die Freude und für den Ex-Coach gab es zum endgültigen Abschied noch warme Worte: "Ich freue mich jetzt für ihn und wünsche ihm auf seiner neuen Station alles Gute", erklärte Baumann.

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Autorin

  • Petra Philippsen Redakteurin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 27. Oktober 2021, 8 Uhr