5 Fakten zu Werders Nordderby gegen Holstein Kiel

Die Werder-Spieler rangeln im Training um den Ball.
Gegen Kellerkind Kiel wollen die Bremer, die auf Tabellenplatz Neun liegen, den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herstellen. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Nach einer chaotischen Woche treffen die Bremer auf kriselnde Kieler. Im Duell mit den "Störchen" kommt es für Werder zu einem Wiedersehen mit einigen alten Bekannten.

1 Die Bilanz spricht für Werder

In zwei Partien trafen Werder und Holstein Kiel bislang aufeinander: Beide Duelle stiegen in der Zweitliga-Saison 1980/81. Damals feierten die Bremer in der Hinrunde zu Hause einen klaren 5:1-Erfolg, in Kiel wiederum trennten sich die Teams mit einem 1:1-Unentschieden. Die Bilanz in den bisherigen Aufeinandertreffen der Nord-Kontrahenten spricht also für Werder.

2 Bei Kiel drückt der Schuh

Nach Platz 3 und dem nur knapp verpassten Bundesliga-Aufstieg im Vorjahr befindet sich Kiel in der laufenden Saison im Krisenmodus. Fünf Spieltage lang dauerte es, bis die Holsteiner den ersten Sieg holten. Zwar stabilisierte sich das Team von Trainer Marcel Rapp, doch vor dem Aufeinandertreffen mit Werder liegen die "Störche" nur auf Relegationsrang 16.

3 Werder trifft auf einige alte Bekannte

Ex-Werderaner Fin Bartels führt den Ball am Fuß
Zwischen 2014 und 2020 lief Fin Bartels im Werder-Dress auf. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Einer der torgefährlichsten Spieler im Team der Kieler ist Fin Bartels. Der Ex-Bremer ist zwar noch weit von seinen elf Treffern des Vorjahres entfernt, hat aber auch in der laufenden Spielzeit schon zweimal getroffen. Vor seiner Zeit in Kiel, wo der 34-Jährige auch geboren ist, lief er sechs Jahre lang für Werder auf. Dass die Bremer vor der letztendlichen Abstiegssaison seinen Vertrag nicht verlängerten, wundert heute noch manche Werder-Fans.

Auch die Kieler Mittelfeldspieler Patrick Erras und Aleksandar Ignjovski weisen eine Werder-Vergangenheit auf. Während Erras aktuell sogar von den Grün-Weißen ausgeliehen ist, kam Ignjovski zwischen 2011 und 2014 in 60 Bundesliga-Partien für Werder zum Einsatz.

4 Beide Teams haben gerne den Ball

Geht es um den Ballbesitz, gehören Werder und Holstein Kiel zu den Top-Teams der 2. Liga. Mit 55,3 Prozent Ballbesitz müssen sich die Kieler nur dem Ligakrösus Hamburger SV geschlagen geben (62,8 Prozent). Gleich hinter den "Störchen" kommen die Bremer, die einen Wert von 54,4 Prozent vorweisen.

5 Viel Rotation auf Werders Trainerbank

Mit Christian Brand nimmt bei Werder in der laufenden Saison bereits der dritte Coach auf der Trainerbank Platz. Nach dem überraschenden Rücktritt von Markus Anfang vor einer Woche verantwortete im Heimspiel gegen Schalke 04 der bisherige Co-Trainer Danijel Zenkovic die Teamgeschicke. Weil sich Zenkovic aber mit dem Corona-Virus infiziert hat, steht nun U19-Coach Brand an der Seitenlinie des Tabellenneunten. Gut möglich, dass bereits im Heimspiel gegen Aue (Freitag, 18:30) noch ein vierter Trainer hinzukommt. Denn Werder befindet sich bei der Suche nach einem Anfang-Nachfolger auf der Zielgeraden.

Christian Brand ist Werders neuer Trainer – für ein Spiel

Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 27. November 2021, 18:06 Uhr