Werder-Coach Kohfeldt unter Druck: "Werde nicht weglaufen"

Die Abstiegsangst wächst an der Weser nach dem 1:3 bei Union Berlin. Trainer Florian Kohfeldt fürchtet trotz des freien Falls seines Teams aber nicht um seinen Job.

Video vom 24. April 2021
Werder-Trainer Florian Kohfeldt gestikuliert unzufrieden an der Seitenlinie mit seinem rechten Arm.
Bild: Nordphoto / Gumzmedia
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Die Lage ist düster für die Bremer und sie wurde am Samstag durch das 1:3 bei Union Berlin noch schlimmer. Die Abstiegsangst wächst an der Weser. Doch Werder-Trainer Florian Kohfeldt denkt auch nach der siebten Niederlage in Serie nicht an einen Rücktritt.

Es geht nur um Werder Bremen. Ich kann für mich ausschließen, dass ich weglaufe.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

Kohfeldt spürt das Vertrauen im Verein – Baumann schweigt

Der 38-Jährige betonte, dass er "das Vertrauen aller Vereinsvertreter" spüre. Sollte dies anders gesehen werden, würde er seinen Platz freimachen, sagte Kohfeldt. Aber: "Ich werde kämpfen, diesen Verein in der Liga zu halten", versprach er. "Es ist eine sehr schlechte Situation, die wir mit aller Kraft bekämpfen müssen", sagte Kohfeldt. Sportchef Frank Baumann hatte unter der Woche zwar betont, dass er am Trainer festhalten werde. Doch nach der Partie am Samstag verschwand Baumann wortlos im Mannschaftsbus, was die Spekulationen wieder nährte. Von Vereinsseite hieß es, er werde sich am Sonntag äußern.

Die Bremer belegen derzeit mit 30 Zählern den 14. Platz in der Bundesliga. Arminia Bielefeld hat als 15. die gleiche Punktezahl und spielt am Sonntag um 18 Uhr noch bei Borussia Mönchengladbach. Köln folgt mit 29 Punkten auf dem Relegationsrang. Hertha BSC als 17. mit 26 Punkten könnte bei drei Nachholspielen noch an Werder vorbeiziehen.

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Video vom 24. April 2021
Stephan Schiffner im Studio von buten un binnen.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: ARD, Sportschau, 24. April 2021, 19 Uhr