Endgültige Entscheidung im Streit um Bremen-Marathon

Läufer rennen am Bremer Marktplatz vorbei.
Die Ausrichtung des Bremen-Marathons ist am 3. Oktober geplant. Bild: Imago | Nordphoto

Der Bremer Leichathletik-Verband und die SWB haben die Ausrichtung der Veranstaltung bewilligt bekommen. Der frühere Organisator Utz Bertschy geht hingegen leer aus.

Der Streit um die Austragung des Bremen-Marathons hat ein Ende gefunden: Wie das Amt für Straßen und Verkehr auf Nachfrage von buten un binnen bestätigte, ist jeweils ein Antrag zur Ausrichtung der am 3. Oktober geplanten Laufveranstaltung genehmigt und abgelehnt worden. Während der Bremer Leichtathletik-Verband für sein mit dem Hauptsponsor SWB vorgelegtes Konzept einen positiven Bescheid erhielt, bekam Utz Bertschy, der einstige Macher des Bremen-Marathons, eine Absage.

Wir sind natürlich sehr glücklich, dass wir die Zusage bekommen haben. Die Entscheidung fiel so aus, wie wir es erwartet haben.

Matthias Reck vom Bremer Leichtathlektik-Verband auf Nachfrage von buten un binnen

Vor zwei Jahren nahmen 8.000 Läufer am Marathon teil

Im vergangenen Jahr war die Veranstaltung infolge der Corona-Pandemie ausgefallen, beim Marathon im Jahr 2019 waren rund 8.000 Teilnehmer am Start gewesen. Dementsprechend aufwendig fällt die Organisation einer Veranstaltung dieser Größenordnung aus. "Es ist unter anderem wichtig, dass die Absperrungen funktionieren und dass genügend Sicherheits- und Sanitätspersonal vorhanden ist. Ansonsten kann es gefährlich werden", sagte Behördensprecher Jens Tittmann. Die erforderlichen Nachweise, um einen Marathon unter den entsprechenden Vorgaben auf die Beine zu stellen, sah die Behörde nur beim Antrag des Leichtathletik-Verbands gewährleistet. Bertschy geht somit leer aus.

Wer richtet den nächsten Bremer Marathon aus?

Video vom 26. Mai 2021
Läuferinnen und Läufer beim 15. Bremen-Marathon
Bild: Oliver Soller
Bild: Oliver Soller

Autor

  • Helge Hommers Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 1. September 2021, 18:06 Uhr