Nur noch Chance auf Platz 4: Kollision bremst Boris Herrmann aus

Boris Herrmann hatte Siegchancen, jetzt segelt er nur noch um Platz 4. Grund dafür ist eine Kollision mit einem Fischerboot. Voraussichtlich kommt er am Vormittag an.

Ein Segelboot.
Nur noch Platz 4: Solo-Segler Herrmann verliert Siegchance. Bild: Imago | PanoramiC

Solo-Weltumsegler Boris Herrmann segelt nur noch um Platz vier. Seine Yacht wurde bei einer Kollision mit einem Fischerboot am Mittwochabend so stark bestätigt, dass er nur noch mit reduzierter Geschwindigkeit weiter segeln kann – vor dem Zusammenstoß konnte sich der gebürtige Oldenburger noch Chancen auf einen Sieg ausrechnen.

Die Ankunft des ersten deutschen Teilnehmers überhaupt wird auf heute Vormittag geschätzt. Sein Zielort ist das französische Les Sables-d'Olonne.

Sieger durch Zeitgutschrift: Yannick Bestaven

Der französische Segler Yannick Bestaven gewann das Rennen, da er noch eine Zeitgutschrift hatte. Damit setzen die Franzosen ihre Siegesserie fort. In allen neun Rennen seit 1989/90 waren sie erfolgreich. Als erster Segler hatte zuvor der französische "Apivia"-Skipper Charlie Dalin das Ziel erreicht. Der 36-jährige Profisegler schaffte die Weltumseglung mit über 28.267,88 Seemeilen nach 80 Tagen, sechs Stunden, 15 Minuten und 47 Sekunden.

Bestaven erreichte das Ziel über sieben Stunden später, konnte mit seiner Zeitgutschrift, die er durch die Rettung eines anderes Seglers erhalten hatte, aber trotzdem gewinnen.

Rückblick: Segler Boris Herrmann kämpft um den Gesamtsieg

Video vom 25. Januar 2021
Boris Herrmann schaut während einer Video-Nachricht an Bord der "Seaexplorer" in die Kamera.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

 

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 28. Januar 2021, 18:06 Uhr