Wegen Corona: Abruptes Saisonende für die Eisbären Bremerhaven

Für die Bremerhavener Basketballer endet die ProA-Spielzeit eher als geplant. Schuld daran sind die erneuten Corona-Fälle im Team des Zweitligisten.

Eisbären-Spieler Maximilian Urgrai schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.
Für Maximilian Ugrai (rechts) und die Eisbären Bremerhaven endet die Saison vorzeitig. Bild: Imago | Eibner

Laut Spielplan haben die Eisbären Bremerhaven in der ProA noch eine Playoff-Partie vor der Brust. Doch ausgetragen wird das sportlich bedeutungslose Aufeinandertreffen mit den Academics Heidelberg, das eigentlich auf den vergangenen Sonntag terminiert war, nicht mehr. Die Saison ist für den Basketball-Zweitligisten somit vorzeitig beendet.

Grund dafür sind mehrere positive Corona-Fälle, die im Team der Eisbären aufgetreten sind. Weil die Bremerhavener mit den erneuten Infektionen in ihren Reihen nicht alleine sind, sondern auch andere Mannschaften betroffen sind, entschieden sich die ProA-Vertreter zum Saisonabbruch.

Erste Corona-Fälle im November

Für das Team von Trainer Michael Mai ist es bereits das dritte Mal, dass sich Spieler oder Betreuer mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Schon kurz nach Saisonbeginn im November waren insgesamt sechs Eisbären-Spieler positiv auf das Virus getestet worden. Eine fünfwöchige Spielpause inklusive Quarantäne für die Mannschaft war die Folge. Auch im Februar infizierte sich ein Bremerhavener Spieler. Das Team musste daraufhin ebenfalls in Quarantäne.

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Video vom 15. April 2021
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Bild: Radio Bremen
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  • Helge Hommers Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 5. Mai 2021, 18:06 Uhr