Stadt Bremen testet Katastrophen-Warnsystem an BSAG-Haltestellen

Eine Probe-Warnmeldung wird an einer BSAG-Haltestelle angezeigt.
Bild: Radio Bremen
  • Bundesweites Warnsystem wird mit elektronischen Werbetafeln vernetzt
  • Im Notfall wird Alarm über Werbeflächen an Straßenbahn-Haltestellen gegeben
  • Stadt Bremen baut Warnsystem in den kommenden Jahren weiter aus

In der Stadt Bremen sollen Warnungen im Katastrophenfall noch mehr Menschen direkt erreichen. Deswegen testet die Hansestadt Warnhinweise an einer Stelle, wo viele Menschen sie sehen: auf den digitalen Werbeflächen an Straßenbahnhaltestellen. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) will das System heute vorstellen. Dabei wird das bundesweite Modulare Warnsystem (MoWas) mit den digitalen Werbeflächen in den Fahrgastunterständen verknüpft. Betrieben wird MoWaS vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Bremen baut Warnsystem aus

Die Stadt verlässt sich bei der Katastrophenwarnung nicht nur auf die digitalen Werbeflächen. Geplant ist außerdem, das Netz an Alarmsirenen wieder auszubauen. Zusätzliche Geräte sollen bis Ende 2023 angeschafft werden. Ergänzt wird das Warnsystem durch die Warn-App "Nina" sowie Meldungen im Rundfunk und Fernsehen. Auch Bremerhaven prüft den Einsatz von Alarmsirenen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 20. Januar 2022, 12 Uhr