Keine Sturmschäden an der Nordseeküste

Kaum Schäden nach erstem Herbststurm

Audio vom 24. September 2021
Spaziergänger am Kai bei Sturm
Bild: Nonstopnews
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  • Nur wenige wetterbedingte Einsätze der Feuerwehren
  • Auf Norderney musste Feuerwehr Wanderer vor Hochwasser in Sicherheit bringen
  • Im Kreis Verden fährt eine Regionalbahn gegen einen umgestürzten Baum

Der erste Herbststurm hat an der Nordseeküste offenbar keine Schäden angerichtet. Weder bei der Feuerwehr in Cuxhaven, noch in Wilhelmshaven, Bremerhaven, Emden oder im Landkreis Aurich habe es wetterbedingte Einsätze gegeben, bestätigten die jeweiligen Leitstellen.

Auf Norderney kam die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag jedoch Wanderern zu Hilfe, denen Hochwasser den Rückweg abgeschnitten hatte. Die Spaziergänger hätten sich trotz des stürmischen Wetters auf den Weg in den Osten der Insel gemacht, teilte die Feuerwehr mit. Durch die Sturmböen erreichte das Wasser am Nachmittag einen Stand von etwa einem Meter höher als normal und überspülte einige flache Bereiche. Insgesamt zehn Menschen wurden von der Feuerwehr mit Geländefahrzeugen aufgenommen und in Sicherheit gebracht.

Bei Kirchlinteln im Kreis Verden ist am Abend eine Regionalbahn in einen umgestürzten Baum gefahren. Nach Angaben der Bundespolizei gab es keine Verletzten. Die Feuerwehr musste 25 Passagiere über unwegsames Gelände zur Straße bringen. Dort wurden Busse eingesetzt. Der Zug konnte vor Ort repariert werden und in den nächten Bahnhof fahren. Die Strecke Verden-Rotenburg war etwa zwei Stunden lang gesperrt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 24. September 2021, 7 Uhr