Vogel kommt in Rotorblätter: Hubschrauber bei Eystrup notgelandet

  • Raubvogel gerät in Rotorblätter
  • Hubschrauber-Besatzung bleibt bei Notlandung unverletzt
  • Helikopter muss jetzt repariert werden
Ein Helikopter der DRF Luftrettung in der Luft.
Weil ein Raubvogel in die Rotorblätter geraten ist, musste am Donnerstag ein Hubschrauber der Luftrettung notlanden. Bild: DPA | Daniel Kubirski

Ein Helikopter der Luftrettung ist bei Eystrup im Kreis Nienburg notgelandet, weil ein Greifvogel in die Rotorblätter geraten war. Laut Polizei war der Hubschrauber am Donnerstagnachmittag auf dem Weg von Hannover nach Bremen, als sich der Vorfall ereignete. Der Pilot habe seine Maschine dann sicherheitshalber nahe der Gemeinde Eystrup auf einem Feldweg aufgesetzt. Die dreiköpfige Besatzung blieb dabei unverletzt, ein Patient befand sich dabei nicht an Bord. Das Tier dürfte bei dem Vorfall getötet worden sein.

Der Hubschrauber musste von einem Lastwagen abtransportiert werden, weil ein Rotorblatt des Helikopters bei dem gefährlichen Vorfall leicht beschädigt worden ist. Die Besatzung fuhr mit einem Taxi zum nächsten Stützpunkt, um mit einer Ersatzmaschine schnell wieder einsatzbereit zu sein.

Laut DRF handelte es sich um ein vorsorgliches Manöver, um den Helikopter am Boden auf etwaige Beschädigungen zu untersuchen. Ein Techniker überprüfte die Maschine und stellte fest, dass sie einwandfrei funktionierte. Demnach sollte sie wieder zurück zu ihrer Basisstation in Bremen geflogen werden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 7. Mai 2021, 12 Uhr