Nach Anschlag auf Bremer Jugendzentrum: Razzia gegen Rechtsextreme

Nach Anschlag auf Bremer Jugendzentrum: Razzia gegen Rechtsextreme

Video vom 23. September 2021
Ein durch den Brandanschlag zerstörter Raum im Jugendzentrum in der Friesenstraße.
Bild: Radio Bremen
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  • Bremer Polizei durchsucht Wohnungen und Autos von drei Verdächtigen
  • Mutmaßliche Täter werden der rechtsextremen Szene zugeordnet
  • Sie sollen Brandanschlag auf Jugendzentrum Friese verübt haben

In Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf das Bremer Jugendzentrum in der Friesenstraße im Februar 2020 hat die Bremer Polizei heute die Wohnungen und Autos von Verdächtigen aus der rechtsextremen Szene durchsucht. Bei den Verdächtigen handelt es sich um drei Männer im Alter von 26, 32 und 37 Jahren. Zu den Ergebnissen der Durchsuchung konnte die Polizei noch nichts sagen.

Staatsanwaltschaft und Staatsschutz waren auf die Spur der Männer gekommen, nachdem sie unter anderem Fingerabdrücke von mehr als einhundert Bierflaschen untersucht, Zeugen befragt und Informationen mit anderen Sicherheitsbehörden ausgetauscht hatten.

In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar 2020 war während eines Konzerts Feuer in dem Jugendzentrum ausgebrochen. Der Backstage-Bereich brannte aus. Mehrere Besucher erlitten Rauchvergiftungen. Der Brand verursachte einen Schaden von knapp 200.000 Euro.

Warum läuft die Aufklärung des "Friese"-Brandanschlags so schleppend?

Video vom 12. November 2020
Der Tresen im Jugendzentrum der Friese.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 23. September, 19.30 Uhr