Beschlossene Sache: Neue Corona-Regeln gelten in Bremen ab Montag

Auf einem Schild sind Piktogramme mit den 2G-Vorgaben
2G-Pflicht für den Einzelhandel, Gastronomie und Freizeit: Das sind nur einige der neuen Regeln. Bild: Imago | Bihlmayerfotografie
  • Ab Montag treten die neuen Corona-Regeln in Kraft
  • Der Senat hat die entsprechende Verordnung auf den Weg gebracht
  • Es gilt zum Beispiel 2G im Einzelhandel

Die neuen Corona-Regeln sollen in Bremen exakt so in Kraft treten, wie sie von der Bund-Länder-Runde beim Gipfel am Donnerstag beschlossen wurden. Die entsprechend geänderte Corona-Verordnung hat der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft am Freitagnachmittag bestätigt, wie der Senat in einer Pressemitteilung bekanntgab.

In Bremen gilt somit ab Montag unter anderem die 2G-Regel im Einzelhandel. Ausgenommen sind Geschäfte für den täglichen Bedarf, zum Beispiel Lebensmittelmärkte, Drogerien und Apotheken. Auch Restaurants sowie Kultur- und Freizeit-Veranstaltungen dürfen ab Montag nur noch von Genesenen und Geimpften besucht werden. Außerdem wird es neue Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte geben. Sie dürfen sich bei privaten Zusammenkünften nur mit dem eigenen Hausstand und zwei weiteren Personen eines anderen Hausstandes treffen. An den Schulen gilt ab Montag wieder die Maskenpflicht für alle. Veranstaltungen dürfen in geschlossenen Räumen mit maximal 5.000 Personen stattfinden, unter freiem Himmel mit maximal 15.000.

Bremen und Bremerhaven bleiben in Warnstufe 2

Was die geltende Warnstufe betrifft, ändert sich im Land Bremen nichts: Bremen und Bremerhaven bleiben weiter in Warnstufe 2. Mit den neuen Regeln können die Warnstufen auch nicht mehr nach unten korrigiert werden, selbst wenn die Hospitalisierungsinzidenzen noch deutlicher fallen. Nur eine höhere Warnstufe könnte vom Senat beschlossen werden, sollten die Inzidenzen entsprechend steigen. Dann würden die Maßnahmen noch einmal verschärft. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 14. Januar 2022.

Wichtig wird künftig auch wieder die 7-Tage-Inzidenz. Sollte sie in einer Region den Wert von 350 überschreiten, müssen Clubs, Diskotheken, Festhallen und ähnliche Vergnügungsstätten schließen. Wird der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, dürfen Veranstaltungen mit maximal 1.000 Personen stattfinden. Bei privaten Feiern dürfen dann nur maximal 50 Personen in geschlossenen Räumen und 200 unter freiem Himmel zusammenkommen.

Bremens Bürgermeister Bovenschulte verteidigt schärfere Corona-Regeln

Bild: Radio Bremen

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. Dezember 2021, 14 Uhr