Bremer Reste-Teller

Bremer Teller mit verschiedenen Speisen.

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Gesendet am: 22. Dezember 2018

Vor Weihnachten kaufen viele Bremer mehr Lebensmittel im Supermarkt als sie verköstigen, um dann ordentlich aufzutischen. Das bedeutet leider auch, dass eine Menge Reste am Ende übrig bleiben. Unser Bremer Teller-Spezial zeigt: Es geht auch anders. Ein leckeres Restefest mit Katarzyna Swendrowski.

Makówka

Zutaten:

  • 5 trockene helle Brötchen
  • je 2 Handvoll Rosinen und Walnüsse. Eventuell eine Handvoll getrocknete Pflaumen
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • 1/2 Fläschchen Bittermandelöl
  • Mix aus 1 Becher Haferflocken und 1 Liter Wasser
  • etwa 1,5 Becher Zucker (je nach Geschmack)
  • 150-200 Gramm gemahlenen Mohn
  • eventuell ein Päckchen Vanillezucker
  • 5 Esslöffel Rapsöl

Zubereitung:

Brötchen in kleine Stücke schneiden. Zerkleinerte Nüsse und Rosinen mit den Brötchenwürfeln vermischen und in eine Schale schütten. Sonnenblumenkerne kann man vorher ohne Öl in der Pfanne etwas rösten. Eventuell Trockenpflaumen kleinschneiden.

Hafermilch:

Haferflocken und Wasser pürieren. Zucker, Mohn, Bittermandelöl und Vanillezucker hineingeben und aufkochen. Auf die Brötchenmischung gießen. Vorsichtig vermengen, sodass alle Brötchen gut eingetaucht sind. Ein paar Stunden ziehen lassen. Kalt servieren.

Bigos

Zutaten:

  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 große Spitzkohl 
  • 1/4 Weißkohl
  • 2 Packungen Räuchertofu
  • 5 große Champignons
  • 1/2 Glas Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Teelöffel Kümmel
  • 2 Esslöffel Paprikagewürz
  • 1 Glas Sauerkraut 
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Esslöffel Majoran
  • evtl etwas Zucker
  • 1/4 Becher Rapsöl
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln und Räuchertofu glasig dünsten beziehungsweise leicht anbraten. Geschnittene Champignons hinzufügen. Einen Moment anbraten. Geschnittenen Weißkohl hinzufügen, anschließend den Spitzkohl hinzufügen. Etwas dünsten lassen. Schon mal etwas salzen und immer wieder umrühren. Nicht weichkochen, bissfest lassen. Flüssigkeit aus dem Sauerkraut ausdrücken. Klein schneiden, sodass dieser keine langen Fäden zieht, dann in den Topf geben. Tomatenmark, Paprikagewürz, Kümmel, Majoran, Lorbeerblatt und feingeschnittenen Knoblauch dazufügen, eventuell etwas Zucker nach Geschmack (abhängig davon, wie das Sauerkraut ist). Unterrühren und leicht kochen lassen, vom Herd nehmen, ziehen lassen – und etwas später genießen.

Anmerkungen:

Bigos lässt sich wunderbar am Vortag zubereiten. Wenn dieser ein paar Stunden zieht, schmeckt er besonders gut. Üblicherweise wird dazu Brot gegessen. 

Smacznego – heißt "guten Appetit" auf polnisch.

Katarzyna Swendrowski finden Sie auch hier: Instagram.com/second_plant

Autorin

  • Lena Oldach