So will Werder gegen Hoffenheim spielen

Die einen haben (wieder) Chancen auf die Europa-League, den anderen droht der Abstieg in die 2. Bundesliga. So wollen die beiden Teams in die Rückrunde starten.

Werders Mannschaft beim Training, vorneweg Abwehrspieler Niklas Moisander.
Niklas Moisander lief bei Werders Abschlusstraining am Freitagnachmittag vorneweg. Im Spiel gegen Hoffenheim bleibt der finnische Abwehrspieler vermutlich eher hinten in der Nähe des Tores.

"Es geht nur um den Klassenerhalt. Nichts anderes ist in unseren Köpfen", sagte Werders Trainer Florian Kohfeldt vor dem Spiel gegen 1899 Hoffenheim. Werder Bremen muss schon vor dem Rückrunden-Auftakt einen Dämpfer hinnehmen. Mittelfeldspieler Thomas Delaney fehlt, wenn um 15:30 Uhr das Spiel im Weser-Stadion angepfiffen wird. "Sein Ausfall tut weh", sagte Kohfeldt. Wegen einer Muskelverletzung in der Wade konnte der Däne in den vergangenen Tagen nicht trainieren. Am Donnerstag kam schließlich das endgültige Aus.

In Bremen ist Jirí Pavlenka als Torwart ziemlich sicher gesetzt. Sein Tor verteidigen sollen laut Sport-Informations-Dienst voraussichtlich Robert Bauer, Milos Veljkovic, Niklas Moisander und Ludwig Augustinsson. Im Mittelfeld könnten Philipp Bargfrede, Maximilian Eggestein und Zlatko Junuzovic aufgestellt werden. Vorne im Angriff dürften Ishak Belfodil, Florian Kainz und Max Kruse spielen.

Jóhannsson beim Abschlusstraining dabei

Aron Jóhannsson ist kurz vor dem Auftakt der Bundesliga-Rückrunde wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der Angreifer absolvierte am Freitagnachmittag die letzte Übungseinheit vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim. Gegen die Kraichgauer soll Jóhannsson laut Trainer Florian Kohfeldt zumindest im Kader stehen.

Für Hoffenheim sind in der voraussichtlichen Aufstellung: Oliver Baumann im Tor, Stefan Posch, Kevin Vogt, Benjamin Hübner in der Abwehr, davor Pavel Kaderábek und Steven Zuber, im Mittelfeld Florian Grillitsch, Lukas Rupp und Dennis Geiger, im Sturm Mark Uth und mit Serge Gnabry ein Altbekannter.

Thomas Schaaf: Es zählen nur Punkte

Thomas Schaaf
Thomas Schaaf arbeitet heute für den europäischen Fussballverband UEFA.

Werder müsse jetzt punkten, sagte Werders Ex-Trainer Thomas Schaaf. "Das Entscheidende wird sein, Punkte zu sammeln, um sich aus dieser Situation da unten zu befreien." Im Interview mit Radio Bremen ließ Schaaf offen, ob es für ihn überhaupt einen Weg zurück zu Werder Bremen gibt. Im vergangenen Herbst wurde spekuliert, ob Schaaf einen Job als Technischer Direktor bekommt.

Ja, es habe mal ein Gespräch mit Werder gegeben, erzählt Schaaf im Radio-Bremen-Interview. Aber das sei Monate her. "Es gibt im Moment keine Ideen, sich groß auszutauschen." Bei Werder müssten erstmal strukturelle Entscheidungen innerhalb des Vereins geklärt werden. Wenn es danach für ihn eine Rolle geben sollte, werde man sicher an ihn denken.

Weser-Stadion nicht ausverkauft – Polizei warnt vor Autodieben

Das Weser-Stadion wird mit etwa 40.000 Besuchern nicht ausverkauft sein. Die Polizei weist darauf hin, dass es im Umfeld von Fußballspielen immer wieder zu einer Häufung von KFZ-Aufbrüchen kommt. Die Autofahrer werden daher dringend gebeten, keine Wertgegenstände wie etwa Navigationsgeräte in den Fahrzeugen zu lassen. Das Ordnungsamt hat für den Zeitraum von 12 bis 21 Uhr ein Fanmarschverbot durchs Steintorviertel verfügt.

Durch das mit dem Spiel verbundene hohe Verkehrsaufkommen ist bei der An- und Abfahrt zum beziehungsweise vom Weser-Stadion mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Da am Stadion nur Parkplätze für Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung stehen, empfiehlt die Polizei den mit PKW anreisenden Zuschauern nachdrücklich den angebotenen Park+Ride-Verkehr ab dem Hemelinger Hafendamm.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Fußball-Bundesliga, 13. Januar 2018, 15 Uhr