Werder-Chef Filbry bleibt bei Werder – auch bei Abstieg

Die "Bild"-Zeitung hatte es vorab verbreitet, nun zog Werder mit der offiziellen Bestätigung der Vertragsverlängerung nach – die bereits im November stattfand.

Marco Bode und Frank Baumann sitzen nachdenklich bei den Ausführungen von Klaus Filbry auf dem Podium der Mitgliederversammlung.
Die Werder-Machtriege: Klaus Filbry (rechts) bleibt Geschäftsführer Finanzen, wie Aufsichtsratsboss Marco Bode (links) bestätigte. Sportchef Frank Baumann ist der Dritte im Bunde. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Werder Bremen hat bereits Ende November vergangenen Jahres den Vertrag mit dem Geschäftsführer Finanzen, Klaus Filbry, bis zum Sommer 2024 verlängert. Das bestätigte der Verein am Donnerstag eilig, nachdem die "Bild"-Zeitung darüber berichtet hatte.

Diese Vertragsverlängerung hätten wir schon viel früher bekannt geben sollen.

Aufsichtsratschef Marco Bode im Gespräch mit dem Sportblitz

Gehaltseinbuße im Falle des Abstiegs

Im Oktober 2019 hatte der sechsköpfige Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Marco Bode bereits über Filbrys Vertragsverlängerung verhandelt und sie einstimmig beschlossen. Der Vertrag gilt nicht nur für die Bundesliga, sondern auch für die 2. Liga. Im Falle des Abstiegs der Bremer würde Filbry jedoch nicht mehr das von der "Bild"-Zeitung kolportierte Jahresgehalt von 500.000 Euro erhalten, sondern einen weitaus geringeren Betrag. Das bestätigte Bode im Gespräch mit dem Sportblitz.

Dennoch habe Filbry nach kurzen Verhandlungen den neuen Vertrag zu diesen Konditionen unterschrieben, der ab dem 1. Juli 2020 gültig ist. Angesichts der sportlichen Talfahrt hatte der Verein die Verkündung der Verlängerung hinausgezögert und den richtigen Moment schließlich verpasst. Filbry ist seit 2010 kaufmännischer Geschäftsführer bei Werder und wurde 2013 Nachfolger von Klaus Allofs als Vorsitzender der Geschäftsführung.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 27. Februar 2020, 18:06 Uhr