5 Fakten zu Werders Auswärtsspiel gegen Schalke

Während Werders Formkurve zuletzt nach oben zeigte, befindet sich Schalke im freien Fall. Der entscheidende Trumpf für die Grün-Weißen könnte am Samstag (15:30 Uhr) Maximilian Eggestein sein.

Maximilian Eggestein hebt reklamierend den Arm
Auf ihn kommt es gegen Schalke besonders an: Gegen keinen Bundesligisten erzielt Maximilian Eggestein so gerne Tore wie gegen Königsblau. Bild: Imago | Poolfoto

1 Die Grün-Weißen treffen auf ihren Lieblingsgegner

Werder und Schalke stehen sich zum 102. Mal in der Bundesliga gegenüber. Damit sind die Bremer der Rekordgegner der Königsblauen. In 43 der bisherigen 101 Duelle gingen die Grün-Weißen als Gewinner vom Platz – so viele Siege wie gegen Schalke gelangen ihnen gegen keinen anderen Bundesligisten. Auch die 15 Auswärtssiege, die Werder in Gelsenkirchen feierte, sind Vereinsrekord.

2 Schalke ist im Krisen-Modus

Die Corona-Pause hat den Königsblauen alles andere als gut getan: Alle drei Partien seit dem Re-Start der Bundesliga hat das Team verloren. Neben der 0:4-Klatsche im Derby gegen Dortmund unterlagen die Schalker auch gegen die Kellerkinder aus Augsburg und Düsseldorf. Insgesamt ist die Mannschaft sogar schon seit zehn Spielen ohne Sieg, kassierte dabei sechs Niederlagen – was den längsten Negativlauf der aktuellen Saison bedeutet. Werder wiederum verlor nur eines der letzten vier Spiele und blieb zuletzt zweimal in Folge ohne Gegentor.

3 Werder ist auswärts stärker als zu Hause

Während Werder in der Heimtabelle mit nur sechs Punkten Letzter ist, tritt die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt auswärts durchaus konkurrenzfähig auf: 16 ihrer 22 Punkte holten die Grün-Weißen auf fremden Plätzen, womit sie auf Rang Elf der Auswärtstabelle rangieren. In der Rückrunde holten die Bremer sogar ganze sieben ihrer acht Zähler in fremden Stadien.

4 Für beide Teams gilt: Wenn nichts geht, müssen Standards her

Obwohl die Bremer in den vergangenen beiden Partien zu Null gespielt haben, sind sie weiterhin die Mannschaft, die ligaweit am meisten Gegentreffer nach Standardsituationen kassiert hat. Nur Hertha BSC weist mit 18 Gegentoren nach ruhenden Bällen eine genauso schlechte Bilanz auf. Direkt dahinter folgen jedoch schon die Schalker, die es auf 17 Standardgegentore bringen. Sollten also sowohl Werder als auch die Königsblauen aus dem Spiel nur wenig zustande bringen, bleibt für beide Teams die berechtigte Hoffnung, mit ruhenden Bällen zum Erfolg zu kommen.

5 Wenn Maximilian Eggestein ein Tor erzielt, dann gegen Königsblau

In der laufenden Saison feuerte Maximilian Eggestein ganze 38 Torschüsse auf den Kasten des Gegners ab – ein Treffer gelang ihm jedoch nicht. Inzwischen ist der 23-Jährige sogar seit Januar 2019 torlos. Oder anders gesagt: Seit 40 Bundesliga-Spielen wartet Eggestein auf einen eigenen Torerfolg. Sollte der Knoten platzen, dann statistisch gesehen am ehesten gegen Schalke: Gegen kein anderes Team trifft er so häufig wie gegen Königsblau. Eggestein erzielte gegen die Knappen nicht nur sein erstes Bundesliga-Tor (beim 3:0 am 4. April 2017), sondern auch seinen bislang einzigen Doppelpack (im Oktober 2018 beim 2:0-Auswärtserfolg).

Aufpassen müssen er und seine Teamkollegen wiederum auf Michael Gregoritsch: Der Schalker Stürmer schoss in neun Spielen gegen Werder sechs Tore. So oft traf er in seiner Bundesliga-Karriere gegen kein anderes Team. Vermutlich auch ein Grund, weshalb die Bremer den Österreicher vor der Saison gerne verpflichtet hätten.

3 Gründe für Werders kleinen Aufschwung

Video vom 29. Mai 2020
Werder Bremen Trainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 29. Mai 2020, 18:06 Uhr