Schutzengel für Rufer: Werder-Legende überlebt schweren Herzinfarkt

Mit Werder Bremen ging Wynton Rufer in vielen Schlachten als Sieger vom Platz. Nach einem plötzlichen Herzinfarkt gewann er jetzt auch den Kampf um sein Leben.

Wynton Rufer blickt nachdenklich. Hinter ihm sind die Werder-Fans im Weser-Stadion zu sehen.
Glück im Unglück: Wynton Rufer hat einen schweren Herzinfarkt überlebt und wird keine bleibenden Schäden davontragen. Bild: Imago/Nordphoto

Sorge um Wynton Rufer: Nach Informationen der "Kreiszeitung Syke" erlitt der Bremer Fanliebling am Sonntag nach dem Besuch eines Basketballspiels in Auckland einen schweren Herzinfarkt. Rufer besaß laut dem Bericht dabei großes Glück, denn direkt nach dem Zusammenbruch fuhr ein mit zwei Männern besetzter Wagen vorbei. Beide erblickten sofort den Ernst der Lage, einer vor ihnen leitete daher bei Rufer direkt die Reanimierungsmaßnahmen ein. "Er hatte vor drei Wochen einen Lebensrettungskurs absolviert. Ein Wunder, das vom Himmel fiel", erklärt Florian Wellmann, der Rufer derzeit in Neuseeland besucht, der "Bild-Zeitung". Der Bremer Immobilienmakler ist seit Rufers Zeit bei Werder eng mit "Kiwi" befreundet.

Keine bleibenden Schäden

Wynton Rufer hält 1992 den Europapokal der Pokalsieger hoch.
Freudige Bilder von früher: Mit Werder erlebte Wynton Rufer glorreiche Zeiten und gewann unter anderem 1992 den Europapokal der Pokalsieger. Bild: Imago/Stockhoff

Per Krankenwagen wurde Rufer ins Hospital eingeliefert. Dort fiel er ins Koma, aus dem er nach knapp zwei Tagen wieder erwachte. Mittlerweile wurde der einstige Topstürmer, der zwischen 1989 bis 1994 mit Werder einmal die Deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und den Europapokal der Pokalsieger gewann, von der Intensivstation auf die normale Station verlegt. Die Ärzte geben zudem Entwarnung: Der 56-Jährige wird wieder komplett gesund und keine bleibenden Schäden davontragen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 10. Januar 2019, 23:30 Uhr