Werder muss auf Schalke ran: "War kein Wunschlos"

Nicht Heidenheim, nicht Paderborn – sondern Schalke 04 heißt Werders Gegner im Viertelfinale des DFB-Pokals. Trainer Florian Kohfeldt ist von diesem Los nur mäßig begeistert.

Eckfahne mit Schalke-Wimpel
Das letzte Zusammentreffen im Oktober auf Schalke endete mit einem 2:0 Erfolg für Werder. Bild: DPA/augenklick/firo Sportphoto | Sebastian El-Saqqa

Es fiel Florian Kohfeldt am Samstagabend schwer, sich noch auf die Fragen nach dem 4:0-Sieg über Augsburg zu konzentrieren. Denn auf den Bildschirmen hinter ihm, im Pressekonferenzraum des Weser-Stadions, flimmerte längst der Vorlauf zur DFB-Pokalauslosung. Potenzielle Gegner wie Heidenheim, Paderborn oder auch Dauerrivale HSV waren noch im Topf für das Viertelfinale. Doch Werder erwischte eine weit härtere Auslosung: ein Auswärtsspiel gegen Schalke 04.

"Sehr schwere Herausforderung"

Kohfeldt musste sich zusammenreißen, um nicht inmitten der Journalisten seine erste spontane Reaktion einfach herauszufluchen. Als er sich wieder gesammelt hatte, konnte Kohfeldt das Los schon etwas nüchterner bewerten.

Ein Auswärtsspiel war nicht unser Wunschlos. Wir haben schon die Möglichkeiten, auch auf Schalke zu gewinnen, aber es wird natürlich eine sehr, sehr schwere Herausforderung. Wir wissen, dass es wahrscheinlich die letzte Titelchance für Schalke ist – es sei denn, es passiert etwas Außergewöhnliches. Es ist kein Traumlos, aber trotzdem die Möglichkeit, eine Runde weiterzukommen.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

Die Viertelfinal-Partien am 2. und 3. April im Überblick:

Schalke 04 – Werder Bremen
Bayern München – 1. FC Heidenheim
SC Paderborn – Hamburger SV
FC Augsburg – RB Leipzig

Das Halbfinale wird am 23. und 24. April ausgetragen, das Finale traditionell im Berliner Olympiastadion am 25. Mai.

  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 10. Februar 2019, 19:30 Uhr