Unsere Top 3 der Werder-PK

Selbstbewusst und mit Zuversicht startet Werder Bremen am Samstag gegen Hoffenheim in die Bundesliga-Rückrunde. "Jetzt geht es um Ergebnisse", sagt Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz.
Für Werder-Trainer Florian Kohfeldt zählt nur der Klassenerhalt. Bild: gumzmedia | Andreas Gumz

1 Thema des Tages

Die Sehnsucht ist seit Jahren da: Werder Bremen soll endlich wieder um die Europapokal-Plätze mitspielen. Und wenn das nicht klappt, dann doch bitte wenigstens eine Saison, die nicht so am Nervenkostüm zerrt. Die Zeiten sind lange vorbei. Werder hat als Tabellensechzehnter nur 15 Punkte auf dem Konto. Weniger waren es zu diesem Zeitpunkt der Drei-Punkte-Ära noch nie. Deshalb kann Werder-Trainer Florian Kohfeldt für den Start der Bundesliga-Rückrunde auch nur das Minimial-Ziel 'Klassenerhalt' ausrufen. "Nichts anderes ist in unseren Köpfen", sagt er. Außer vielleicht noch der DFB-Pokal. "Da haben wir ein sehr schweres Auswärtsspiel in Leverkusen, aber wir wollen das Möglichste ausreizen."

Nun geht es am kommenden Samstag aber erst einmal gegen 1899 Hoffenheim. Die schlechte Nachricht zuerst: Mittelfeld-Stratege Thomas Delaney wird dann nicht auf dem Platz stehen können. Der Däne hat immer noch mit muskulären Problemen zu kämpfen. Außer dem langzeitverletzten Fin Bartels sind aber alle Spieler an Bord. Deshalb glaubt Kohfeldt auch an ein "gutes Spiel", das die Zuschauer im Weser-Stadion zu sehen bekommen werden. Eine Partie mit "vielen Torchancen", da beide Mannschaften das Ziel hätten, nach vorne zu spielen. "Hoffentlich endet es mit einem Sieg für uns", sagt Kohfeldt.

2 Personalie des Tages

Johannes Eggestein gilt schon seit langer Zeit als eines der Bremer Toptalente. In der Profimannschaft ist er bisher allerdings noch nicht so richtig zum Zug gekommen. Weder unter Ex-Trainer Alexander Nouri, noch unter dem aktuellen Coach Florian Kohfeldt. Gerade einmal 46 Erstliga-Minuten in drei Spielen stehen in seiner Statistik. Viele Fans fordern schon lange, dass der 19-Jährige häufiger seine Chance bekommt. Nun könnte es bald soweit sein. Kohfeldt sieht ihn als einen der Gewinner der Winterpause. "Er ist deutlich näher an die Mannschaft herangerückt", sagt Kohfeldt. Eggestein gerate immer mehr in Situationen, wo er zum Abschluss komme. Deshalb soll der Stürmer nun komplett mit den Profis trainieren. Bisher war er vor allem für die U23 im Einsatz. "Er ist für das Spiel am Samstag eine Option für den Kader", sagt Kohfeldt. Damit habe er auch eine realistische Chance zu spielen. Viele Fans dürfte das freuen.

3 Zitat des Tages

Ich habe Serge als angenehmen Menschen kennengelernt. Ich freue mich sehr, dass er wieder hier ist. Ich freue mich aber noch mehr, wenn er nach dem Spiel einen Grund hat, sich zu hinterfragen.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt über den Hoffenheimer Serge Gnabry, der in der vergangenen Saison für die Bremer auflief

Unser Fazit

Werder-Trainer Florian Kohfeldt klingt so, als wäre die Vorbereitung perfekt verlaufen, als sei Werder auf den Start der Bundesliga-Rückrunde gut vorbereitet. Alle Spieler scheinen in der Winterpause gut mitgearbeitet zu haben. Und sollte Johannes Eggestein einen weiteren Schritt nach vorn gemacht haben, dürfte das der Bremer Offensive nur gut tun. Ein Sieg gegen Hoffenheim am Samstag wäre wichtig, um sich schnell etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Denn danach geht es zu den Bayern.

  • Daniel Haselbach

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 11. Januar 2018, 18:06 Uhr