Bargfrede und Rashica spielen gegen Leipzig

Am Samstag sollen bei Werder zwei Spieler zurückkehren: Milot Rashica und Philipp Bargfrede. Das Training am Donnerstag hat einer der beiden aber vorzeitig beendet.

Philipp Bargfrede schaut einem geschossenen Ball hinterher
Er ist zurück: Philipp Bargfrede soll nach langer Verletzung sein Comeback geben. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Bei Milot Rashica hofft Trainer Florian Kohfeldt auf eine mögliche Einsatzzeit über volle 90 Minuten. Entschieden sei das aber noch nicht. Es könne auch eine Variante sein, den Stürmer erst später in die Partie zu bringen. Denn gegen Ende des Spiels dürfte "Geschwindigkeit nicht die schlechteste Idee" sein. So die Idee, die Kohfeld am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Spiel (Samstag, 18:30 Uhr, Weser-Stadion) präsentierte.

Zwei Stunden später ging Milot Rashica vorzeitig vom Trainingsplatz. Laut Werder war dies aber nur eine Vorsichtsmaßnahme. Man gehe davon aus, dass der Stürmer morgen trainieren werde und am Samstag wie geplant spielen könne.

Milot hat eine volle Trainingswoche absolviert. Wir haben einen sehr vernünftigen Aufbau gemacht. Er ist ein Startelfkandidat.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

Bargfrede soll spielen

Mittelfeld-Mann Philipp Bargfrede findet am Samstag offenbar aber seinen Weg zurück in den Kader. Und überraschenderweise geht Kohfeldt sogar von einem Einsatz seines Sechsers aus, holt ihn also nicht nur wegen des verletzungsbedingt ausgedünnten Kaders dazu. Durchspielen soll Bargfrede aber in keinem Fall. Dazu sei er nach der langen Pause von gut vier Monaten noch nicht leistungsfähig genug, so der Coach. Obwohl sein Spieler über eine außergewöhnlich gute Regenerationsfähigkeit verfüge.

Bei allen Comeback-Fähigkeiten von Bargi – die ich hoch schätze –, gibt es eine natürliche Grenze in diesem Spiel. Bargi hat vielleicht gewisse Superkräfte, aber für 90 Minuten reichen die nicht.

Florian Kohfeldt

Immer noch Fragezeichen bei Maxi Eggestein

Maximilian Eggestein krümmt seinen Rücken und dehnt seine Beine auf dem Trainingsplatz
Der Rücken macht ihm zu schaffen: Maximilian Eggestein. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Ein Fragezeichen steht derzeit noch hinter Maximilian Eggestein. Der Jungstar laboriert an einer Rückenverletzung. Werder will kurzfristig über seinen Einsatz entscheiden und ihn nur bringen, wenn kein "erhöhtes Risiko besteht, dass er sich wieder verletzt", so Kohfeldt. Läuft Eggestein gegen Leipzig auf, dann wird er die Rolle des Sechsers für Nuri Sahin übernehmen, der wegen der Gelb-Roten-Karte aus dem Spiel gegen Union gesperrt passen muss.

Aber was ist, wenn Eggestein nicht den Sechser macht? Viele Alternativen hat Kohfeldt wegen der Verletzungen nicht. Bei der Pressekonferenz ließ er die Frage noch offen. Aber: Bei der Lösung "geht es dann nur um die Zeit X. Denn danach kommt irgendwann Bargi."

Werders Verletzte: Milos Veljkovic, Sebastian Langkamp, Ludwig Augustinsson, Niklas Moisander, Ömer Toprak, Fin Bartels, Yuya Osako, Kevin Möhwald

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Autor

  • Bastian Mojen

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 19. September 2019, 18:06 Uhr