Jobgarantie für Kohfeldt – aber nicht bei Abstieg

Auch bei einer Niederlage gegen dem SC Freiburg müsste Werder-Coach Florian Kohfeldt nicht um seinen Job zittern. Beim Gang in die 2. Liga sähe das aber anders aus.

Florian Kohfeldt nach dem Spiel mit Mundschutz auf dem Rasen zwischen ein paar Spielern.
Weiterhin weit entfernt von der Erfolgsspur: Trainer Florian Kohfeldt ist mit Werder Bremen als Tabellen-17. akut abstiegsgefährdet. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Auch bei einer weiteren Niederlage am Samstag (15:30 Uhr) beim SC Freiburg wird Coach Florian Kohfeldt beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen im Amt bleiben. "Mit ihm als Trainer haben wir die größte Wahrscheinlichkeit, dass wir die Klasse halten", sagte Sportchef Frank Baumann am Freitag.

Der Ex-Nationalspieler rückte aber von bisherigen Plänen ab, auch im Falle eines Bundesliga-Abstiegs mit dem 37-Jährigen auf der Kommandobrücke weiterzumachen: "Da gibt es keine Automatismen, in welcher Hinsicht auch immer."

Viel Kritik an Kohfeldt

Die Nibelungentreue zum Coach des Tabellenvorletzten stößt bei ehemaligen Werder-Profis zunehmend auf Kritik. Der langjährige Stammkeeper Dieter Burdenski äußerte sich im "Weser-Kurier": "Es ist schwer zu verkaufen, dass Kohfeldt der beste Trainer sein soll, wenn man diese Saison sieht."

Die Norddeutschen stehen aktuell auf dem 17. Tabellenplatz, neun Punkten vom rettenden Rang 15 entfernt. Noch neun Begegnungen stehen für den SV Werder auf dem Programm.

Der Abstieg rückt näher: Werder verliert Geisterspiel gegen Leverkusen

Video vom 19. Mai 2020
Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt während einer Pressekonferenz.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 22. Mai 2020, 18:06 Uhr