5 Fakten vor Werders Auswärtsspiel gegen Hoffenheim

Florian Kohfeldt hat noch nie gegen die TSG verloren. Aufpassen muss sein Team aber auf einen Ex-Bremer, der im Kraichgau echte Knipser-Qualitäten entwickelt hat.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt ruft etwas auf das Spielfeld, im Vordergrund steht Gegenspieler Florian Gtrillitsch (Hoffenheim)
Erst im Mai war Florian Kohfeldt mit Werder in Sinsheim zu Gast. Bild: Imago | Thomas Frey

1 Schon wieder Hoffenheim

Das letzte Auswärtsspiel der vergangenen Saison bestritt Werder gegen die TSG Hoffenheim – und zum ersten Auswärtsspiel 2019/20 geht es direkt wieder in den Kraichgau. Am 33. Spieltag der gewannen die Bremer 1:0 und spuckten Hoffenheim damit mächtig in die Suppe. Denn den Traum von der Champions League konnte die TSG danach begraben. Am Ende der Saison reichte es nicht einmal mehr für die Europa League.

2 Kohfeldts Faible für die TSG

Verliert Werder nach der Niederlage gegen Düsseldorf auch am Samstag (15:30 Uhr), wäre es schon ein kleiner Fehlstart in die neue Saison. Trainer Florian Kohfeldt dürfte daher froh sein, dass Werder ausgerechnet gegen Hoffenheim spielen darf. Schließlich hat er gegen die TSG noch nie verloren. In den bisherigen vier Spielen mit Kohfeldt an der Seitenlinie gewannen die Bremer zweimal und holten zweimal zumindest ein Unentschieden.

3 Belfodil knipst viel lieber für Hoffenheim

Bei der Hoffenheimer 0:1-Niederlage am ersten Spieltag in Frankfurt vergab der ehemalige Bremer Ishak Belfodil die wohl beste Chance der TSG: Nach einer Flanke kam der Stürmer aus kurzer Distanz frei zum Kopfball, erwischte den Ball aber nur mit der Schulter. Keine typische Szene für den Algerier, der für Hoffenheim besonders gerne knipst. Als er in der Saison 2017/18 das Werder-Trikot trug, schoss er in 26 Bundesliga-Spielen nur vier Tore. Für die TSG traf er hingegen in 29 Spielen schon 16 Mal!

4 Sahins Bestmarke gegen Düsseldorf

Für Tore braucht es Vorlagen. Zumindest für letztere sorgte am ersten Spieltag bei Werder Nuri Sahin. Gleich neun Torschüsse der Bremer bereitete der Mittelfeld-Stratege gegen Düsseldorf vor. Damit stellte er in seinem 244. Bundesliga-Spiel eine neue persönliche Bestmarke auf. Allein: Es half nichts. Werder ging viel zu leichtfertig mit seinen Chancen um und verlor 1:3.

5 Keine Panik bei einem Rückstand

Falls die Hoffenheimer sich da am Samstag kaltschnäuziger zeigen und das erste Tor erzielen, muss Werder nicht in Panik verfallen. Schließlich macht die TSG das öfter, ehe sie sich noch die Butter vom Brot nehmen lässt. Gleich elfmal gingen die Kraichgauer bisher 1:0 gegen Werder in Führung. Als Gewinner verließen sie aber nur zweimal den Platz.

Kohfeldts Konter zu Krisen-Gerüchten bei Werder

Werder Bremen Cheftrainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz vorm Hoffenheim Spiel

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 23. August 2019, 18:06 Uhr