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Gelungener Test gegen Enschede

Werder hat sein Trainingslager im spanischen Algorfa mit einem Erfolgserlebnis beendet. Die Mannschaft von Florian Kohfeldt bezwang Twente Enschede mit 4:0.

Kainz und Kruse klatschen sich nach einem Treffer ab.
Abgeklatscht: Florian Kainz (links) und Max Kruse feiern ihre Treffer – Kainz steuerte einen, Kruse zwei Tore gegen Enschede bei. Bild: Andreas Gumz

Die Aufstellung, die Werder-Coach Florian Kohfeldt eine Stunde vor Spielbeginn herausgab, bot keine großen Überraschungen. Da sich das Bremer Trainingslager im spanischen Algorfa in ein Krankenlager verwandelt hatte und das zweite, eingeplante Testspiel gegen Antwerpen daher abgesagt werden musste, stellte sich Werders Startelf am Sonntag erst einmal von selbst auf.

Der Test gegen Twente Enschede blieb also der einzige Härtetest für Werder in der kurzen Wintervorbereitung. Und so begann Kohfeldt dann auch mit den Stammspielern, die ihm nach dem Ausfall von Thomas Delaney und Ishak Belfodil noch zur Verfügung standen. Enschede hatte bereits ein Testspiel gegen den VfB Stuttgart hinter sich, mit Gertjan Verbeek gab es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Trainer des 1. FC Nürnberg.

Schnelle Führung der Bremer

Und Werders Startelf zeigte dann auch einen ansehnlichen und agilen Auftritt gegen Niederländer, die sich allerdings nur rudimentär am Spielgeschehen in der Pinatar Arena in San Pedro beteiligten. Florian Kainz brachte Werder früh in Führung und blieb neben Max Kruse der auffälligste Spieler. Kruse legte dann auch schnell zum 2:0 nach und erhöhte kurz vor der Halbzeitpause per Foulelfmeter zum 3:0.

Johannsson, Delaney und Belfodil vor dem Testspiel auf Werders Ersatzbank beim Plausch.
Nur Zuschauer (von links): Johannsson, Delaney und Belfodil verletzten sich im Trainingslager. Bild: Andreas Gumz

Zur zweiten Halbzeit brachte Verbeek elf neue Spieler, Kohfeldt wechselte zunächst Jerome Gondorf und Theodor Gebre Selassie für Philipp Bargfrede und Robert Bauer ein. Doch trotz der Wechsel bot sich weiter das gleiche Bild: Enschedes Mitwirken auf dem Rasen war im Grunde nicht vorhanden. Und so avancierte das Testspiel zu einem besseren Trainingsspiel, das Werder vor keine großen Herausforderungen stellte. Der später mit Jannes Vollert und Luca Caldirola eingewechselte Johannes Eggestein traf schließlich nach einem schönen Sololauf noch zum 4:0. Die zweite Halbzeit bot ansonsten kaum noch Höhepunkte.

Kuriose Randnotiz: Eigentlich hätte Werder die letzten 20 Minuten der Partie in Unterzahl spielen müssen, da Milos Veljkovic mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Aber Kohfeldt einigte sich mit Trainer Verbeek darauf, dass Werder "auffüllen" durfte. Lamine Sané rückte dann für die Schlussphase in die Verteidigung.

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  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 7. Januar 2018, 19:30 Uhr