DFL entscheidet am Freitag über Termin für Werder-Heimspiel

Die Europa-League-Partie von Eintracht Frankfurt gegen Salzburg wurde auf heute Abend verlegt – damit blieben keine 48 Stunden bis zum Spiel gegen Werder Bremen.

Video vom 27. Februar 2020
Florian Kohfeldt erklärt seinen Spielern während des Trainings etwas.
Bild: Imago | Nordphoto

Am Weser-Stadion ging es am Donnerstagnachmittag ganz entspannt zu. Florian Kohfeldt bat seine Spieler zu einer regenerativen Einheit, also aktiver Erholung ohne zu große Belastung. Nur eine Dreiviertelstunde dauerte das Regenerieren auf dem Trainingsplatz. Etwas aufwärmen, etwas in kleinen Gruppen kicken, danach wieder chillen.

Werders nächster Gegner hat dagegen jede Menge Stress. Frankfurts Rückspiel in der Europa League bei RB Salzburg wurde am Donnerstag wegen einer Orkanwarnung abgesagt und auf Freitagabend um 18 Uhr verlegt. Der Eintracht bleiben nun bis zum Anpfiff im Weser-Stadion am Sonntagabend um 18 Uhr kaum 48 Stunden und nur ein Tag zur Regeneration. Andere kurzfristige Ausweichtermine wie der kommende Mittwoch fielen wegen des DFB-Pokalspiels flach. Da empfängt Frankfurt dann erneut die Bremer, allerdings in ihrem Stadion.

Am Donnerstagabend hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitgeteilt, dass man mit beiden Klubs in Kontakt sei und eine Verlegung der Bundesligapartie bespreche. Am Freitag soll die Entscheidung bekannt gegeben werden.

Sechs Profis fehlten beim Regenerationstraining

Leonardo Bittencourt verrenkt sich beim Training lachend, um noch einen Ball in der Luft zu erwischen.
Wieder dabei: Leonardo Bittencourt hatte gegen Dortmund einen Schlag auf den Fuß bekommen, trainierte am Donnerstag wieder mit der Mannschaft. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Den Bremern dürfte die Terminhatz der Eintracht so oder so sehr recht sein, schließlich brauchen sie als Tabellen-17. in den kommenden zwei Spielen zwingend Punkte – und endlich wieder eigene Tore. Und die übten ein paar von Werders Offensivkräften noch im Anschluss der Einheit fleißig. Co-Trainer Ilija Gruew stellte ihnen ein paar der gelben Metallmännchen als Hürden zwischen die Pfosten. Und es dauerte tatsächlich ein kleines Weilchen, aber dann netzten Davie Selke, die Eggestein-Brüder und Josh Sargent schließlich ein. Werders Torflaute, die seit nunmehr 786 Minuten anhält, könnte am Sonntag also vielleicht doch abebben. In der Theorie haben die Bremer Profis das Konzept Torschuss jedenfalls verinnerlicht und auch der Praxistest klappte, wenn auch nicht auf Anhieb.

Alle Mann hatte Kohfeldt am Donnerstag jedoch nicht an Bord. Marco Friedl ist erkrankt, Philipp Bargfrede pausierte, Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie wurden geschont. Individuell trainierten zudem Claudio Pizarro und Kevin Vogt. Dafür standen Leonardo Bittencourt, Niklas Moisander und Christian Groß wieder mit der Mannschaft auf dem Platz. Keine Hiobsbotschaften also für Werder, zur Abwechslung ist mal alles gechillt. Sollte aber auch gegen müde Frankfurter nicht gepunktet werden, dürfte der Stresspegel an der Weser wohl wieder steigen.

Werder und die Torflaute: Im Training aber klappt's

Video vom 27. Februar 2020
Josh Stargent setzt im Werder-Training zum Schuss an.
Bild: Imago | Nordphoto

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Autorin

  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 27. Februar 2020, 18:06 Uhr