Trainingslager in Südafrika: Kohfeldt zieht erste Bilanz

Nach zehn Tagen endet heute das Trainingslager von Werder Bremen. Trainer Florian Kohfeldt zeigt sich zufrieden. Besonders ein Ereignis habe bei der Mannschaft etwas ausgelöst.

Florian Kohlfeldt lacht beim Werder-Trainingslager in Südafrika.
Mittlerweile kann er wieder lachen. Nachdem das Testspiel gegen die Kaizer Chiefs aufgrund des Starkregens abgebrochen werden musste, war Florian Kohfeldt allerdings unzufrieden. Bild: Imago/Nordphoto

"Wir haben einen guten Schritt nach vorn gemacht", sagte Florian Kohfeldt zum Abschluss des Trainingslagers auf dem afrikanischen Kontinent. Der Trainer zog ein positives Fazit nach zehn Tagen Trainingsarbeit in Johannesburg. Alle Trainingsinhalte, die geplant waren, konnten auch umgesetzt werden. Lediglich die Platzverhältnisse und das abgebrochene Testspiel gegen die Kaizer Chiefs trüben die Bilanz.

Zwei Testspiele haben die Bremer absolviert. Dem 1:0 gegen die Kaizer Chiefs zum Auftakt des Trainingslagers folgte ein 2:2 gegen die Bidvest Wits zum Abschluss. Vor der der ersten Partie in der Rückrunde ist Kohfeldt optimistisch: "Wir wollen in Hannover gewinnen. Wir haben hier keine Spieler verloren, das ist sehr wichtig."

Als sehr gut bewertet der Trainer die Aktivitäten abseits des Platzes, um Land und Leute kennenzulernen. Vor allem der Besuch des Townships Diepsloot in Johannesburg habe bei seiner Mannschaft etwas ausgelöst.

Das erdet ungemein und war ein wichtiger Aspekt dieser Reise.

Florian Kohfeldt, Trainer Werder Bremen

Auch Maximilian Eggestein hat der Besuch sehr nachdenklich gemacht. "Da wird einem erst klar, wie gut es uns eigentlich geht. Da sieht man, dass unsere Probleme dagegen eigentlich lächerlich sind."

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. Januar 2019, 9 Uhr