Bremerhaven will bei der Deutschen Meisterschaft angreifen

Bei der vorangegangenen Deutschen Meisterschaft schaffte es die Tanzsportgemeinschaft Bremerhaven als Aufsteiger auf Platz vier. Dieses Jahr will sie mehr.

Die TSG Bremerhaven übt ihre Choreografie.

Vor eineinhalb Jahren feierte die TSG Bremerhaven den Aufstieg in die 1. Bundesliga Formationen (Latein). Der Ort der Rückkehr ins Tanz-Oberhaus war Braunschweig. Wie es der Zufall will, findet die diesjährige Deutsche Meisterschaft (DM) in eben jener Halle in Braunschweig statt. Die selbe Akustik, das selbe Licht und das selbe Parkett – die beste Voraussetzung für Bremerhaven, bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft am 10. November anzugreifen.

"Ich würde mir schon wünschen, dass man dieses Jahr ein oder zwei Plätze weiter nach oben kommt", sagt Horst Beer, der Choreograph der TSG. Es ist auch wieder seine, an die Filmreihe Matrix angelehnte, Choreographie, die für die Seestädter den Erfolg bringen soll. "Dieses Jahr ist der Fokus auf der tänzerischen Leistung. Die Paare mussten technisch besser werden", so der Choreograph über die Umsetzung seiner Idee.

Bremerhaven musste den Weggang von Leistungsträgern verkraften

Jessica Gwizdala vom TSG Bremerhaven.
Jessica Gwizdala war beim Aufstieg in Braunschweig dabei.

Trainer Dirk Buchmann sieht sein Team bereit für die Meisterschaft: "Wir arbeiten jetzt nur noch an Kleinigkeiten, aber sollte ein Arm noch da sein, wo er nicht hingehört, gehen wir da noch ran." Dabei ist es nicht selbstverständlich, dass der Kader die technische Herausforderung des Tanzes so schnell umsetzte. Im vergangenen Jahr verloren Buchmann und Beer einige Leistungsträger. Tänzer und Tänzerinnen aus dem B-Team mussten hochgezogen und Paare teilweise neu zusammengestellt werden. "Der Verlust von so erfahrenen Tänzern ist in erster Linie immer eine Herausforderung", sagt Buchmann. Die neuen Paar-Kombinationen sollen dabei helfen, die jeweiligen Stärken einzelner Tänzerinnen und Tänzer herauszuarbeiten, so Buchmann.

"Es fühlt sich nicht so an, dass viel neu ist", sagt Jessica Gwizdala. Jeder habe sofort zusammengefunden, so die Leistungsträgerin des Teams. Dass die Meisterschaft ausgerechnet in Braunschweig stattfindet, begrüßt sie: "Ich hoffe, dass die Gefühle an diese Halle wieder in uns hochkommen und die letzte Energie aus uns herauspusht."

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 7. November 2018, 18:06 Uhr