Werder verpasst den Pokalsieg knapp


Fast hätte es für die Tischtennisspieler von Werder Bremen zum großen Coup gelangt. Im Finale gegen Ochsenhausen mussten sie sich allerdings mit 1:3 geschlagen geben.

Werders Tischtennis-Profi Bastian Steger.

Beim Final-Four-Turnier vor mehr als 4.000 Zuschauern in Neu-Ulm gewannen die Bremer zuvor im Halbfinale gegen die ASV Grünwettersbach mit 3:1.
Werder ging hierbei durch die Einzel-Siege von Bastian Steger gegen Dang Qiu (3:2) und Gustavo Tsuboi gegen Ricardo Walther (3:1) mit 2:0 in Führung. Da Hunor Scözs jedoch mit 2:3 gegen Bojan Tokic unterlag, wurde es noch einmal spannend. Steger behielt allerdings die Nerven und ließ Walther beim folgenden 3:0 keine Chance. Die Grünwettersbacher, die zuvor den sechsmaligen Seriensieger Borussia Düsseldorf um Weltklassepieler Timo Boll aus dem Wettbewerb geworfen hatten, mussten somit ihren Träume vom Finale begraben.

Favorit aus Ochsenhausen wird seiner Rolle gerecht

In diesem traf stattdessen Werder auf die favorisisierte TTF Ochsenhausen, die zuvor souverän mit 3:0 gegen die TTC Grenzau siegten.
Den Start verpatzten die Bremer, denn Scözs unterlag gegen Hugo Calderona mit 1:3. Steger verlor zwar anschließend gegen Woojin Jang den ersten Satz (7:11), konnte die Partie aber noch drehen und behielt letztlich mit 3:2 die Oberhand. Tsuboi verlor allerdings gegen Simon Gauzy (2:3) im dritten Spiel. Dieses Mal konnte auch Steger es nicht mehr ausbügeln. Gegen Calderano unterlag er ebenfalls mit 1:3 – der Titel ging somit nach Ochsenhausen.

  • Karsten Lübben

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 5. Januar 2019, 19 Uhr