Ex-Astronaut Reiter schießt die Sixdays an

Thomas Reiter ist einer der wenigen Deutschen, die ins All gereist sind. Zum Auftakt des Bremer Raumfahrtjahres schickt er am 11. Januar die Radsportler auf die Reise.

ESA-Astronaut Thomas Reiter
Das All ist seine Leidenschaft – und die führt Thomas Reiter dieses Mal sogar auf die Bretter der Sixdays-Bahn. Bild: DPA | Friso Gentsch

Thomas Reiter lebt in Rastede bei Oldenburg und war als Astronaut mehr als 350 Tage im All und auch an Außenbordeinsätzen beteiligt. Heute ist der 59-Jährige Berater des Generaldirektors der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Beim Startschuss bekommt Reiter Unterstützung von Fritz Merkle, Vorstandsmitglied des Raumfahrtkonzerns OHB SE.

Nach Werder-Spieler Clemens Fritz und Hundetrainer Martin Rütter Anfang 2017 fällt die Startschuss-Zeremonie nun in die Hände der Raumfahrt. Und das hat einen Grund: Während des Bremer Raumfahrtjahres "Sternstunden 2018" sind zwischen Januar und Oktober mehr als 50 Veranstaltungen rund um das Thema Raumfahrt geplant.

Zeremonie mit eigens komponierter Musik

Die Zeremonie vor dem eigentlichen Startschuss ist seit einigen Jahren ein Höhepunkt bei den Sixdays. Nach Akrobatik, Varieté oder Orchester in den vergangenen Jahren gibt es in diesem Januar einen schwebenden Protagonisten im Raumanzug. Die Musik dazu komponiert Peter Ries – einer der erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten – eigens für die Sixdays, wie die Veranstalter mitteilten. Ries arbeitete im Laufe seiner 20-jährigen Karriere bereits mit der US-Boyband Nsync und Falco zusammen.

Peter Ries ist Teil des neu formierten Produktionsteams Klangfeld, zu dem auch Björn Krumbügel, unter anderem ehemaliger Produzent der No Angels, sowie DJ Jürgen Rasper gehören. Im Rahmen der Eröffnungsfeier präsentieren sie ihre Neuinterpretation des Songs "Free" erstmals live.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, 21. Dezember 2017, 17:04 Uhr