Bremerhavener Pinguins lassen es mit den Fans krachen

Die Fischtown Pinguins feierten am Mittwochabend gemeinsam mit ihren Fans den Saisonabschluss. Doch gleichzeitig hieß es Abschied nehmen von mehreren Spielern, unter anderem von Marian Dejdar.

Abschlussfeier, Fischtown Pinguins

Die Eishockeysaison ist für die Fischtown Pinguins erfolgreich zu Ende gegangen, zum zweiten Mal in Folge hatte das DEL-Team mit dem kleinsten Etat die Playoffs erreicht. Nach dem Viertelfinalaus gegen Meister München verließen die Underdogs erhobenen Hauptes das Eis.

Welche Spieler gehen?

Diesen Erfolg galt es nun, gemeinsam mit den treuen Anhängern, auf der Piazza vor dem Einkaufszentrum Mediterraneo in Bremerhaven zu feiern. Doch die Klub-Verantwortlichen nutzen den "Tag der Fans" auch für einige Bekanntmachungen: So wurde verkündet, welche Spieler die Pinguins definitiv verlassen werden. Insgesamt sind acht Spieler in der kommenden Saison nicht mehr dabei. Unter anderem für den langjährigen Leistungsträger und Fan-Liebling Marian Dejdar wird Schluss sein, ebenso für Cody Lampl. Dejdar war seit 2004 bei den Pinguins, hat 666 Hauptrundenspiele absolviert. Seine Zukunft ließ der langjährige Kapitän offen. Er wisse noch nicht ob aufhöre oder weiterspielen werde.

Dass Trainer Thomas Popiesch bleiben wird, ist dagegen sicher. "So lange ich in Bremerhaven arbeiten darf oder sie mich wollen, würde ich gerne bleiben", sagte er kürzlich im NDR-Sportclub. Popiesch geht in seine vierte Saison mit den Pinguins.

Newbury wohl nicht zu halten

Doch als "gallisches Dorf" im Haifischbecken der großen, finanzstarken DEL-Klubs wissen die Bremerhavener, dass ihre besten Spieler immer Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz wecken und dass sie mit ihrem Budget selbst keine Topstars verpflichten können. Dennoch schaffte es Manager Alfred Prey bisher, mit geringen Mitteln eine schlagfertige Truppe zusammenzustellen.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 28. März 2018, 18:06 Uhr