Werder-Rückkehrer Füllkrug: "Das war schon echt krass"

Wie ein echter Neuzugang fühlt sich Stürmer Niclas Füllkrug nicht. Schon der Gang auf die Werder-Geschäftsstelle war für ihn wie eine Rückkehr in die Vergangenheit.

Werder: Erstes Training mit Neuzugang Niclas Füllkrug

Ein Bild des neuen Werder Bremen Spielers Niclas Füllkrug.

Ein Haus hat sich Niclas Füllkrug in Bremen bereits gekauft. Auch ein kleiner Garten gehört dazu. Schließlich braucht der Nachwuchs Platz. Im August wird Werders Neuzugang zum ersten Mal Vater. Überhaupt scheint für den 26-Jährigen zurzeit alles rund zu laufen. "Ich bin sehr froh im Moment. Ich bin glücklich in Bremen zu sein, und ich glaube, dass wir hier eine schöne Zeit erleben werden", ist sich Füllkrug sicher.

In Bremen hat Füllkrug seinen Spitznamen erhalten

Der Mann weiß, wovon er spricht. Schließlich hat der Stürmer von 2006 bis 2013 schon für die Bremer gespielt. Viel verändert hat sich seitdem aber nicht. "Das war schon echt krass, die ganzen Gesichter wieder zu sehen. Man merkt halt, Werder ist ein sehr familiärer Verein."

Irre, wie sich die Dinge manchmal entwickeln.

Niclas Füllkrug wurde schon vor 14 Jahren von Florian Kohfeldt trainiert.

Allein der Gang zur Geschäftstelle war für Füllkrug wie eine Rückkehr in die Vergangenheit. "Ich habe Thomas Schaaf, Thomas Wolter und meine ganzen ehemaligen Jugend-Trainer getroffen. Die haben sich tierisch gefreut, dass ich wieder zurückgekommen bin, und ich habe mich mega gefreut, dass die immer noch hier sind. Das ist natürlich etwas, das Werder auszeichnet, und dementsprechend weiß ich auch, dass ich mich hier wieder wohlfühlen werde."

Niklas Füllkrug
Die Zahnlücke ist mittlerweile das Markenzeichen von Niklas Füllkrug. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Die Bremer holten den Angreifer in diesem Sommer für rund 6,5 Millionen Euro vom Bundesliga-Absteiger Hannover 96 zurück. Bis 2013 spielte Füllkrug in der Jugend, in der zweiten Mannschaft und bei den Profis – auch unter dem aktuellen Chefcoach Florian Kohfeldt. "Es ist schon richtig cool, wohin uns die Wege geführt haben und dass wir uns jetzt 14 Jahre später in der Bundesliga wieder treffen", so Füllkrug.

Füllkrug fühlt sich fit für die neue Saison

In Bremen hat der 26-Jährige seinen Spitznamen erhalten. Marko Arnautovic war damals der Erste, der ihn aufgrund seiner Zahnlücke nur noch "Lücke" nannte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. "Das ist für mich kein Problem, weil auch die Fans Bock darauf haben, mich "Lücke" zu nennen. Das passt ja auch. Deswegen habe ich die Lücke auch nie zugemacht."

Bleibt die Frage nach seiner Verletzung. Vor seine Rückkehr an die Weser hat sich Füllkrug den dritten Knorperlschaden im Knie zugezogen. Mit seiner Verpflichtung ist Werder auch ein Risiko eingegangen. "Mir geht es gut und ich bin voll belastbar. Natürlich muss man schauen, wie die Vorbereitung läuft, aber es sollte kein Problem geben."

Warum auch? Zurzeit läuft bei Niclas Füllkrug eben alles rund.

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Autor

  • Claus Wilkens

Dieses Thema im Programm: Buten un binnen, 30. Juni 2019, 19:30 Uhr