Fischtown Pinguins beenden Negativserie gegen Nürnberg

Das erste Drittel verschliefen die Bremerhavener, im zweiten drehten sie mit etwas Glück das Spiel. Am Ende gewannen die Pinguins verdient 4:2.

Der Bremerhavener Eishockeyspieler  Carson McMillan
Carson McMillan erzielte das 4:2 für Bremerhaven. Bild: Imago

Die Fischtown Pinguins haben ihre Talfahrt in der DEL vorerst gestoppt. Gegen die seit fünf Spielen ungeschlagenen Nürnberg Icetigers gewannen die Bremerhavener trotz eines schwachen ersten Drittels in eigener Halle 4:2 (0:1, 2:0, 2:1).

"Wir hatten eine schwere Zeit, haben viele Spiele verloren. Die drei Punkte sind sehr wichtig", sagte Fischtown-Torhüter Patrik Cerveny nach dem Spiel. Der 22-Jährige vertrat erneut den verletzten Tomas Pöpperle. "Es ist mein erster Sieg in der DEL. Darauf habe ich lange gewartet – es ist ein Traum", sagte der junge Tscheche.

Und Cerveny machte seine Sache besser als am Freitag in Iserlohn. Nach zehn Minuten bewahrte er die Pinguins mit dem linken Beinschoner vor dem Rückstand. In der 15. Minute passierte es dann aber doch: Nachdem Bremerhavens Defensive zu zaghaft reagierte, rutschte Cerveny ein Fernschuss von Patrick Reimer durch – 0:1. Bei den Gastgebern selbst ging im ersten Drittel wenig nach vorne. Die wenigen Angriffe der Bremerhavener blieben ungefährlich.

Viermal geht Bremerhaven ins Powerplay

Im zweiten Durchgang wurde Bremerhaven aktiver. Doch die Pinguins waren auf die Hilfe der Gäste angewiesen, um zum Ausgleich zu kommen. Gleich viermal durfte Bremerhaven in diesem Durchgang ins Powerplay. Die Gastgeber nutzten die zweite Überzahl: Mit etwas Mühe stocherte Miha Verlic den Puck aus kurzer Distanz ins Nürnberger Tor (31. Minute).

Erneut in Überzahl und wieder mit einer gehörigen Portion Glück erzielte Jan Urbas vom rechten Bullykreis das 2:1 (39.). Sein Schuss prallte an Nürnbergs Goalie Jonas Langmann nach oben und trudelte in hohem Bogen ins Netz.

Wir haben super angefangen, im zweiten Drittel aber nachgelassen und Bremerhaven stark gemacht, weil wir zu viele Strafzeiten kassiert haben.

Nürnbergs Goalie Jonas Langmann

Im Schlussdrittel erhöhte Nürnberg den Aufwand, doch Cerveny verhinderte mehrfach den Ausgleich. Stattdessen legte Jan Urbas den Puck am Nürnberger Goalie vorbei ins Tor (48.). Der Anschlusstreffer von Daniel Fischbuch (51. Minute) sorgte noch einmal für Unruhe. Den Schlusspunkt setzte aber schließlich Carson McMillan mit dem 4:2 ins leere Tor (60.).

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 1. Dezember 2019, 22 Uhr