Fischtown Pinguins müssen auf Verteidiger verzichten

Nicholas Jensen verlor in der ersten Pre-Playoff-Partie gegen Nürngerg die Nerven und muss nun zweimal zuschauen. Auch Trainer Popiesch erhielt eine Strafe.

Nicholas Jensen verlässt das Spielfeld.
Zum Zuschauen gewzungen: Nicholas Jensen erhielt von der Deutschen Eishockey Liga eine Sperre für zwei Spiele. Bild: Imago | Beautiful Sports

Beim 1:3 im ersten Spiel gegen die Nürnberger am vergangenen Mittwoch ließ Jensen sich zu einem harten Check gegen Marcus Weber hinreißen. Weber knallte dabei gegen die Bande und erlitt eine Gehirnerschütterung. Für Jensen war die Partie anschließend beendet. Er erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe.

Am Donnerstag nun gab die Deutsche-Eishockey-Liga bekannt, dass der Verteidiger zudem in zwei weiteren Spielen zuschauen muss. Jensen wird den Bremerhavenern damit am Freitagabend (19:30 Uhr) bei der Partie in Nürnberg fehlen. Auch bei einer möglichen dritten Partie am Sonntag (Uhrzeit noch offen) müsste der 29-jährige Däne noch einmal aussetzen. Erst im Falle eines möglichen Playoff-Viertelfinales stünde er den Pinguins wieder zur Vefügung.

Geldstrafen für Jensen und Popiesch

Jensen muss zugleich eine Geldstrafe zahlen. Zu einer solchen wurden auch Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch und Nürnbergs Trainer Martin Jiranek verdonnert, nachdem sich an den Auseinandersetzungen während des Spiels auch Spieler von den Spielerbank beteiligten.

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 7. März 2019, 18:06 Uhr