Fischtown Pinguins gewinnen souverän beim Lieblingsgegner in Krefeld

Im achten Spiel am Niederrhein gab es den achten Sieg. Die Bremerhavener ließen beim 3:2 nichts anbrennen, spannend wurde es nur einmal kurz vor Schluss.

Spieler der Fischtown Pinguins jubeln
Christian Hilbricht feiert mit seinen Teamkollegen (Archivbild). Bild: Imago | Schumacher

Ein starkes zweites Drittel hat den Fischtown Pinguins zu einem souveränen 3:2-Auswärtssieg (1:1, 0:2, 0:1) in Krefeld gereicht. Damit bleiben die Pinguine vom Niederrhein der absolute Lieblingsgegner der Bremerhavener. Acht Begegnungen fanden bislang in Krefeld statt, alle acht gingen an die Pinguins – bei jetzt 27:14 Toren.

"Wir haben 60 Minuten lang hart gearbeitet. Jeder Sieg in dieser Liga ist wichtig", sagte Bremerhavens Cory Quirk, der sein siebtes Tor gegen Krefeld erzielte – so viele, wie gegen kein anderes Team der Liga. "Keine Ahnung, woran das liegt", sagte er dem Fernsehsender Magenta Sport. "Ich habe wohl einfach Glück gegen sie."

Anschlusstreffer kommt zu spät für Krefeld

Die Bremerhavener waren in den ersten Minuten das bessere Team. Den Führungstreffer durch Jan Urbas (9. Minute), glichen die Gastgeber jedoch schnell durch Chad Costello aus (11.). Auch im zweiten Drittel waren die Gäste aktiver und kamen verdient zum 2:1. Im Powerplay versuchte es Stefan Espeland aus der Distanz – und hatte Glück. Sein harter Schuss wurde unhaltbar ins Tor abgefälscht (24.). Diesmal blieb die Krefelder Antwort aus, stattdessen legte Bremerhaven nach. In der 29. Minute baute Quirk die Führung nach einem Querpass von Brock Hooton aus. "Wir können froh sein, dass es nur 3:1 steht", sagte Krefelds Stürmer Philipp Kuhnekath vor dem Gang in die Kabine in der TV-Übertragung.

Im Schlussdrittel ließen die Bremerhavener lange nichts anbrennen. Tomas Sykora hatte eine Viertelstunde vor Schluss sogar die Chance zur Vorentscheidung, scheiterte aber an Krefelds starkem Schlussmann Jussi Rynnäs. Als dieser kurz vor dem Ende das Spielfeld verließ, um Platz für einen zusätzlichen Stürmer zu machen, kam Bremerhaven noch einmal kurz in Bedrängnis. Doch der Anschlusstreffer durch Costello 57 Sekunden vor dem Ende kam zu spät für Krefeld.

Die Pinguins haben durch den Sieg einen gehörigen Sprung in der Tabelle gemacht – zumindest vorübergehend. Sie klettern vom neunten auf den fünften Platz, Krefeld bleibt Zwölfter.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Nachrichten, 11. Dezember 2019, 23 Uhr