Fischtown Pinguins bezwingen Kölner Haie in Verlängerung

Nur 48 Stunden nach der Niederlage in Wolfsburg mussten die Bremerhavener erneut ran. Gegen Köln wirkten sie zwar müde, hatten aber das bessere Ende für sich.

Drei Eishockeyspieler kämpfen um den Puck
Ross Mauermann (Mitte) traf zur Führung für die Pinguins. Bild: Imago | Jasmin Wagner

Die Fischtown Pinguins haben ihre Mini-Serie beendet. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen gewannen die Bremerhavener am Abend gegen die Kölner Haie 2:1 nach Verlängerung. Die Kölner hingegen warten jetzt seit 17 Spielen auf einen Sieg.

Beide Teams wirkten über weite Strecken müde, sowohl die Haie als auch die Pinguins hatten zuletzt am Mittwoch gespielt. Bremerhaven verlor gegen Wolfsburg, Köln in Ingolstadt. Doch nach knapp neun Minuten war Ross Mauermann wach genug, um die Pinguins nach einer Vorlage von Stefan Espeland in Führung zu bringen. Mit dem 1:0 ging es auch in die Drittelpause.

Im zweiten Durchgang wurde Köln besser – und belohnte sich im Powerplay. Nach einem Querpass von Jason Akeson beförderte Marcel Müller den Puck etwas glücklich mit dem Schaft seines Schlägers ins Bremerhavener Tor (18.). "Wir haben im zweiten Drittel zu viele Scheibenverluste gehabt", sagte Fischtown-Trainer Thomas Popiesch nach dem Spiel bei Magenta TV. "Wir können uns bei Tomas Pöpperle bedanken, dass wir mit einem Unentschieden ins letzte Drittel gegangen sind."

In dem hatte Köln erneut leichte Vorteile, konnte diese aber nicht in Tore ummünzen. In der Verlängerung machte Bremerhaven dann kurzen Prozess: Nach nur zwei Minuten erlöste Justin Feser die Fans in der Bremerhavener Eisarena. Bremerhaven bleibt damit heißer Kandidat auf eine direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale. Die Pre-Playoffs sind bereits gesichert.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 21. Februar 2020, 23 Uhr