Fischtown Pinguins verlieren umkämpftes Spiel in Ingolstadt

Trotz einer zwischenzeitlichen Führung kassierte Bremerhaven am Ende eine 3:4-Niederlage. Allein drei Gegentreffer fingen sich die Pinguins in Unterzahl.

Die Fischtown Pinguins haben den dritten Sieg in Folge knapp verpasst. In einem umkämpften Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn ERC Ingolstadt verloren die Bremerhavener 3:4 (1:1, 1:0, 1:3). Damit ziehen die Oberbayern in der Tabelle der DEL an den Pinguins vorbei.

"Es war ein gutes Spiel, es ging hin und her", sagte ein sichtlich enttäuschter Pinguins-Kapitän Mike Moore. "Wir sind enttäuscht, dass wir das Schlussdrittel hergegeben haben, obwohl wir so hart gekämpft haben."

Es hätte heute in beide Richtungen ausgehen können. Am Ende hatten wir mehr Glück.

Ingolstadts Torhüter Jochen Reimer

Das Spiel begann ausgeglichen. Nach neun Minuten hatte Cory Quirk sogar die Führung für die Gäste auf dem Schläger, blieb aber an Ingolstadts Torhüter Jochen Reimer hängen. Stattdessen trafen die Oberbayern. Krister Gudlevskis rutschte in Unterzahl ein Fernschuss durch die Beine, Wayne Simpson staubte ab (12. Minute.) Dann wurde es hektisch: Erst stocherte Miha Verlic in der 17. Minute den Puck ins Tor, dann ging Ingolstadts Torhüter Reimer auf Mark Zengerle los – offenbar, weil er sich provoziert fühlte. Das Ergebnis: Ausgleich für Bremerhaven und jeweils Zwei-Minuten-Strafen für Reimer und Zengerle.

Bremerhaven ist stärker, Ingolstadt trifft

Im zweiten Drittel wurden die Gäste stärker und belohnten sich. Nach einem Pass von Justin Feser ließ Dominik Uher Reimer keine Chance (36.). Danach hatten die Pinguins den Gegner im Griff – bis sie im Schlussdrittel erneut in Unterzahl verteidigen mussten. Im Powerplay traf Ville Koistinen zum Ausgleich (43.). Nur wenige Minuten später waren die Pinguins erneut zu viert auf dem Eis – und kassierten den dritten Gegentreffer. Maurice Edwars ließ mit einem scharfen Schuss Gudlevskis keine Chance (50.).

Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen durch einen Gewaltschuss von Stefan Espeland zum Ausgleich (55.). Den beantworteten die Gäste aber nur eine knappe Minute später durch Dustin Friesen (56.). Danach drückte Bremerhaven auf den erneuten Ausgleich, doch mehr als ein Pfostentreffer von Verlic kurz vor Schluss sprang dabei nicht heraus.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichtenm, 8. Dezember 2019, 18 Uhr