Fischtown Pinguins unterliegen Mannheim nach Penaltyschießen

Der amtierende Eishockey-Meister war für die Bremerhavener eine Nummer zu groß. Immerhin bekamen die Pinguins durch das 4:5 nach Penalty noch einen Punkt gutgeschrieben.

Pinguins-Profi Corey Quirk konzentriert auf dem Eis.
Erzielte das 4:2 für die Pinguins: Corey Quirk. Bild: Imago | Horstmüller

Mannheim machte zu Beginn viel Druck, aber die Treffer erzielten die Pinguins. Das erste Überzahlspiel nutzte Max Fortunus zum 1:0 (10.), im zweiten Powerplay nutze Carson McMillan einen Abpraller nach Schuss von Alex Friesen zum 2:0 (15.). Glück hatten die Pinguins bei einem Pfostenschuss von Borna Rendulic.

Mannheim versuchte, mit viel Druck den Anschlusstreffer zu erzwingen, doch die Pinguins verteidigten verbissen. Und gingen sogar 3:0 (39.) in Führung. Nur fünf Sekunden später gelang Mark Katic das 1:3 für die Adler.

Das Schlussdrittel begann wild. In der 41. Minute traf Andrew Desjardins zum 2:3 für Mannheim. Eine halbe Minute später gelang Cory Quirk das 4:2 für die Pinguins. Doch die Zwei-Tore-Führung war keine Minute später erneut dahin, als David Wolf zum 3:4 (43.) traf.

Entscheidung nach Penaltyschießen

Bei einem Powerplay in den letzten 76 Sekunden nahm Mannheim zusätlich den Torhüter raus und glich bei 6 gegen 4 durch Tommi Huhtala zum 4:4 (60.) aus. Somit ging es in die Verlängerung. Die blieb torlos, also musste wie schon am Freitag das Penaltyschießen entscheiden. Tim Stützle traf für die Mannheimer, Justin Feser für die Pinguins. Schließlich erzielte Andrew Desjardins das Siegtor für die Adler.

Es war schon die zweite Niederlage nach Penaltyschießen für die Fischtown Pinguins an diesem Wochenende. Am Freitag hatten die Pinguins in Straubing die erste Saisonniederlage kassiert.

Die Adler verbesserten sich dadurch auf Platz sechs – Bremerhaven verpasste den Sprung an die Tabellenspitze.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 22. September 2019, 19:30 Uhr