Pinguins verlieren in letzter Sekunde

Fast hätten es die Fischtown Pinguins gegen die Kölner Haie in die Verlängerung geschafft, doch der Ausgleich kam hauchdünn zu spät. Bremerhaven unterlag mit 2:3.

Pinguins-Trainer Popiesch gestikuliert an der Bande.
Das war nichts für schwache Nerven: Trainer Thomas Popiesch versuchte von außen Einfluss auf seine Spieler zu nehmen. Bild: Imago | Jan Huebner

Die 4.238 Zuschauer in der Bremerhavener Eisarena erlebten eine spannende Eishockey-Partie, in der die Pinguins bis zur letzten Sekunde verbissen kämpften. Die Gäste starteten besser und zogen schon nach zehn Minuten mit einer verdienten 2:0-Führung davon. Den Pinguins gelang noch der Anschlusstreffer im ersten Drittel, im folgenden Drittel kamen die Bremerhavener dann richtig in Fahrt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch hatte immer wieder gute Offensivaktionen, doch es mangelte an der letzten Konsequenz vor dem Tor.

Dank einer starken Kölner Verteidigung übernahmen die Gäste wieder die Kontrolle und erhöhten auf 3:1. Die Partie schien entschieden, doch mit dem Anschlusstreffer durch Jan Urbas kam wieder Hoffnung bei den Pinguins auf. Goalie Tomas Pöpperle ging in der Schlussminute vom Eis – und Justin Feser brachte den Puck tatsächlich noch ins Netz, allerdings eine Sekunde nach Ertönen der Sirene. Pech für die Bremerhavener, die auf Rang zehn der Tabelle rutschen. Köln rückt auf Platz acht vor.

Die Tore: 0:1 Pascal Zerressen, 0:2 Felix Schütz, 1:2 Cory Quirk, 1:3 Schütz, 2:3 Jan Urbas.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 4. November 2018, 22 Uhr