Eisbären verlieren mit 104:107 gegen Berlin

Erst die Nachricht vom drohenden Lizenzentzug, nun die Niederlage gegen Alba: Die Bremerhavener müssen weiter um den Verbleib in der Basketball-Bundesliga bangen.

Spieler der Eisbären kommt zu Fall
Es läuft nicht gut bei den Eisbären: Armani Moore im Zweikampf gegen Alba-Spieler Rokas Giedratis. Bild: Imago | Nordphoto

Erst die Nachricht, dass den Eisbären aus finanziellen Gründen der Entzug der Spiellizenz droht und nun auch noch dieser weitere Dämpfer im Kampf um die Erstligazugehörigkeit: Die Bremerhavener verspielten am Freitagabend durch eine 104:107-Niederlage gegen den Tabellendritten Alba Berlin den Sieg, nachdem sei weite Strecken der Begegnung in Führung lagen. Ein Sieg gegen die Berliner hätte zumindest sportlich die vorzeitige Rettung bedeutet.

Es ist sehr schwer hier zu bestehen, aber wir haben dagegengehalten und uns eine Chance auf den Sieg erarbeitet. Wenn wir am Sonntag so weiter machen, bin ich zuversichtlich.

Michael Mai, Trainer Eisbären Bremerhaven

Jetzt entscheidet es sich am Sonntag: Neben Crailsheim und Bremerhaven kämpft am letzten Spieltag auch der Mitteldeutsche BC noch gegen den Abstieg. Doch selbst wenn die Eisbären den Verbleib in der Basketball-Bundesliga durch sportliche Leistung packen sollten, ist keineswegs gewiss, ob die Mannschaft in der kommenden Saison tatsächlich noch erstklassig spielen darf. Dafür müsste die BBL endgültig über den drohenden Lizenzentzug im Sinne der Bremerhavener entschieden. Der Verein hat Einspruch gegen den drohenden Entzug der Spiellizenz eingelegt.

Das letzte Saisonspiel bestreiten die Eisbären am Sonntag (18 Uhr) beim Mitteldeutschen BC. Die Crailsheimer wiederum treffen zeitgleich auf die Baskets Oldenburg.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 23 Uhr