Eisbären Bremerhaven verlieren Nordderby gegen Oldenburg

Auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Arne Woltmann gelingt den Eisbären nicht die Wende. Sie verlieren in eigener Halle mit 80:90 gegen Oldenburg.

Eisbären Bremerhaven Baskets Oldenburg
Rasid Mahalbasic (links) hatte mit seinen Oldenburgern die Nase vorn. Geoffrey Groselle (rechts) und die Eisbären verloren. Bild: imago | nordphoto

In der mit 4050 Zuschauern ausverkauften Stadthalle Bremerhaven hielt das Team von Trainer und Manager Arne Woltmann vor allem in der ersten Hälfte gegen den Favoriten aus Oldenburg gut mit und führte zur Pause mit 41:40. Doch in der zweiten Hälfte wurden die Baskets aus Oldenburg stärker und treffsicherer, Bremerhaven konnte den Anschluss nicht mehr halten. Bester Werfer der Eisbären war Ivan Elliott mit 17 Punkten. Bei den Gästen aus Oldenburg spielte Urgestein Ricky Paulding groß auf und erzielte allein 21 Punkte.

Die Eisbären haben in der ganzen Saison nur zwei von nun 15 Spielen gewonnen und bleiben damit auf dem vorletzten Tabellenplatz 17. Am Ende der Saison steigen die beiden letzten Klubs der Tabelle ab. Für Oldenburg hingegen war es ein wichtiger Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze. 

Kellerduell Anfang Januar

Nach dem Derby steht für die Bremerhavener das vielleicht wichtigste Heimspiel der Saison an: In der Bremer Stadthalle empfangen sie am 6. Januar die Rockets aus Erfurt. Das Spiel gegen den Aufsteiger und Tabellennachbarn wird ein brisantes Kellerduell.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 30. Dezember 2017, 20 Uhr