So hat Maximilian Eggestein den EM-Auftakt erlebt

90 Minuten durchgespielt, ein Tor vorbereitet – der EM-Start für Werder-Spieler Maximilian Eggestein lief super. Deswegen hat sein Team gegen Dänemark gewonnen.

Maximilian Eggestein hält den Daumen hoch.
Werder-Spieler Maximilian Eggestein ist in der U21 gesetzt. Bild: Imago | Sven Simon

Etwas Anlaufzeit hat die deutsche U21 gegen Dänemark gebraucht, aber dann konnte das Team um Werder-Spieler Maximilian Eggestein bei der EM überzeugen. Der Bremer war maßgeblich daran beteiligt, denn den ersten Treffer durch Marco Richter (27.) hat er vorbereitet. Zudem zeigte der Mittelfeldspieler eine starke Leistung: "Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel werden wird und dass die Dänen dagegenhalten werden. Es war ein Spiel, das über weite Strecken auf Augenhöhe war", so sein Fazit.

Matchwinner war Marco Richter

Dass der deutsche Nachwuchs dennoch souverän mit 3:1 gewann, lag zum einen an Matchwinner Marco Richter, der zwei Treffer erzielt und einen weiteren vorbereitet hat, und an der Tatsache, dass das deutsche Team zum richtigen Zeitpunkt eiskalt zugeschlagen hat, so Maxi Eggestein. "Wir haben es geschafft, weniger eigene Fehler zu machen und aus den Fehlern, die Dänemark gemacht hat, Kapital zu schlagen. Am Ende haben wir deshalb verdient gewonnen."

So sah es auch Trainer Stefan Kuntz, der mit dem Auftakt seiner Mannschaft hochzufrieden war, aber auch Defizite erkannte. "Natürlich ist das erste Spiel nicht hundert Prozent so gelaufen, wie man es sich vorgestellt hat. Eigentlich wollten wir den Ball viel schneller erobern, aber man hat den Spielern angemerkt, dass die Frische für 90 Minuten noch nicht so vorhanden war", gab Kuntz zu.

Der Sieg dürfte der Mannschaft auf jeden Fall Selbstbewusstsein geben für die nächsten Aufgaben gegen Serbien (Donnerstag, 21 Uhr) und Österreich (Sonntag, 21 Uhr). So sieht es auch Maximilian Eggestein. "Wir wollten mit einem Sieg in das Turnier starten und das war für uns das Wichtigste."

Einziger Wermustropfen für den Werder-Profi war an diesem Tag nur eins: Sein Bruder Johannes kam an gegen Dänemark nicht zum Einsatz.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Rundschau, 18. Juni 2019, 8 Uhr