Keine Bankkrise bei Werder Bremen

Auch Führungsspieler müssen bei Werder Bremen auf der Bank Platz nehmen. Zuletzt erwischte es Thomas Delaney. Zoff gibt es deshalb aber nicht.

Thomas Delaney
Bild: gumzmedia

Zuerst flog Zlatko Junuzovic überraschend aus der Startelf bei Werder Bremen. Im Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 wurde der Österreicher erst in der 70. Spielminute eingewechselt. Im Spiel gegen Wolfsburg ereilte Thomas Delaney das gleiche Schicksal. Der Däne durfte erst zur zweiten Halbzeit ran.

Geschadet hat das der Mannschaft allerdings nicht – im Gegenteil: Junuzovic erzielte in der Nachspielzeit gegen Schalke 04 den Siegtreffer und Thomas Delaney verhinderte mit einer spektakulären Rettungstat einen möglichen Ausgleich für den VfL Wolfsburg. "Ich bin natürlich ein Spieler, der immer von Anfang an spielen will, aber Rotation in einem Team ist wichtig", sagte Thomas Delaney.

Every day is Valentine.

Spruch des Tages von Thomas Delaney, Werder Bremen

Die letzten beiden Siege sprechen für die Entscheidungen des Trainers, aber nicht nur. Auch seine kommunikative Art mit den Spielern umzugehen, kommt bei der Mannschaft gut an. Jede Personalentscheidung wird begründet und heizt zudem den Konkurrenzkampf an. "Der Druck wird größer auf jeden Spieler, aber es ist immer besser, mehrere gute Spieler einwechseln zu können als mehrere schlechte Spieler", so Delaney, der deshalb eine gute Entwicklung im Team spürt.

Am Samstag spielen die Bremer beim SC Freiburg. Man darf gespannt sein, welchen Spieler die Rotation dann erwischt. Delaney ist noch unsicher: "Ich habe keine Ahnung, aber ich hoffe, dass ich spielen werde."

Er wäre jedenfalls keine schlechte Wahl. Schließlich hat der Däne gute Erinnerungen an das letzte Spiel in Freiburg. Delaney traf dreimal und stand in der Startelf.

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  • Claus Wilkens

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 14. Februar 2018, 18:06 Uhr