Millionenschweres Missverständnis: Beijmo verlässt Werder

Vor zwei Jahren wurde Felix Beijmo für drei Millionen Euro von Werder geholt. Doch der 22-jährige schwedische Verteidiger spielte keine Minute in der Bundesliga.

Felix Beijmo mit ernster Miene auf dem Weg zur Ersatzbank im Weser-Stadion.
Glücklos bei Werder: Bereits vor einem Jahr wurde Felix Beijmo an Malmö FF ausgeliehen, nun wechselt der Schwede zum Tabellenführer. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Felix Beijmo war 2018 mit großen Erwartungen an die Weser gekommen, das damals 20-jährige Defensivtalent sollte auf Werders rechter Außenbahn für Konkurrenz sorgen. Doch Beijmo konnte sich nie durchsetzen, der Schwede brachte es auf keinen Bundesliga-Einsatz.

Am Mittwochabend bestätigte Werder nun den sofortigen Wechsel Beijmos zum schwedischen Tabellenführer Malmö FF, wo er einen Vertrag bis zum Jahr 2023 erhält.

Seine Zeit bei uns haben sich beide Seiten anders vorgestellt. Wir freuen uns daher für Felix, dass er in seinem Heimatland nun eine neue Herausforderung annehmen kann und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Werder-Sportchef Frank Baumann in einer Vereinsmitteilung

Beijmos Wechsel ist ein millionenschweres Verlustgeschäft

Für die Bremer endet damit ein ziemlich teures Missverständnis, denn Beijmo war für eine Ablöse von drei Millionen Euro gekommen – diese Summe hat Werder nun nicht annähernd beim Verkauf zurückerhalten. Ein millionenschweres Verlustgeschäft, das sich die klammen Bremer eigentlich nicht leisten können.

Auf mehr als drei Einsätze in der Regionallige für die U23 brachte es Beijmo bei Werder nicht. Bereits vor einen Jahr war der Schwede nach Malmö ausgeliehen worden, Ende Januar dann nochmals zu Zweitligist Greuther Fürth, wo er zu fünf Einsätzen kam. Ein drittes Mal wollte sich Beijmo nicht ausleihen lassen, das unbefriedigende Kapitel Werder ist nun beendet.

In Werders Gerüchteküche kocht es – und Rashica hat die Wahl

Video vom 6. August 2020
Eine Grafik, auf der eine Herdplatte mit einem Topf und dem Wort "Gerüchteküche" zu sehen ist.
Bild: Radio Bremen

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Autorin

  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 13. August 2020, 18:06 Uhr