Stolze Verlierer beim Brinkumer SV

Der Brinkumer SV hat den Aufstieg in die Fußball-Regionalliga verpasst. Im letzten Spiel der Aufstiegsrunde gab es eine 0:4-Niederlage gegen den VfL Oldenburg.

Ein Spieler des Brinkumer SV am Boden liegend

"Wir können trotzdem stolz auf diese Saison sein", betonte Trainer Dennis Offermann gleich nach der Partie gegen den VfL Oldenburg. Die Brinkumer sind Meister in der Bremen-Liga geworden und haben sich zudem teuer in der Aufstiegsrunde verkauft. Rund 1.000 Zuschauer waren zum entscheidenden Spiel auf dem Sportplatz am Brunnenweg gegen den VfL Oldenburg gekommen. Die Partie musste eine Viertelstunde später angepfiffen werden, weil die Organisatoren nicht mit so vielen Zuschauern gerechnet hatten. Der Andrang vor den wenigen Kassen war zu groß, die Schlange riesig.

Es ist toll, dass das Bremer Umland und die Stadt Bremen so zusammengehalten haben und uns so unterstützt haben.

Dennis Offermann, Trainer Brinkumer SV

"Es ist fantastisch, dass wir vor einer solchen Kulisse spielen durften", sagte Offermann, der einen verdienten Sieg der Oldenburger gesehen hatte. Die Niedersachsen haben kompromisslos verteidigt und ihre Chancen eiskalt genutzt.

Die Hoffnung auf die Überraschung schwand spätestens zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Pascal Steinwender den zweiten Treffer für den VfL erzielte. Jonas Siegert hatte die Gäste in der 37. Minute in Führung gebracht. Ein Doppelpack von Kai-Sotirios Kaissis besiegelte die Niederlage der Bremer.

"Die Freude überwiegt, weil wir etwas geschafft haben, das in den letzten zehn Jahren nicht passiert ist. Man kann stolz auf die Jungs und auf die Truppe sein. Es hat keiner damit gerechnet, dass wir so weit kommen würden. Der Bremer Fußball ist besser als sein Ruf.", bilanzierte Spieler Marcel Brendel.

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  • Claus Wilkens

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 31. Mai 2018, 18:06 Uhr