Bitteres Finish: Eisbären unterliegen in letzter Sekunde

Die Bremerhavener Basketballer spielten mit Braunschweig auf Augenhöhe. Doch mit dem letzten Wurf setzte es mit 81:83 noch die zwölfte Auswärtspleite in Folge.

Eisbär-Basketballer Armani Moore reckt wütend die Arme empor.
Ärgerlich am Ende: Bremerhavens Armani Moore steuerte jedoch immerhin zwölf Punkte hinzu. Bild: Imago | Eibner

Für das Team von Trainer Michael Mai setzte es am Samstagabend den nächsten Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der Basketball-Bundesliga: Der Tabellen-17. kassierte gegen die Löwen Braunschweig eine 81:83-Niederlage. Besonders bitter dabei: Der entscheidende Wurf gelang den Löwen erst in der Schlusssekunde.

Die Eisbären waren gut ins Spiel gekommen und agierten von Beginn an konzentriert. Dabei verteidigten die Eisbären konsequenter und konnten trotz eines ausgeglichenen Spiels das erste Viertel mit einer knappen Führung (18:19) für sich entscheiden. Auch im zweiten Viertel profitierten die Eisbären davon, dass die Hausherren nur schwer ihren Rhythmus in der Offensive fanden. Somit konnten die Bremerhavener ihren Vorsprung auf 35:41 zur Halbzeit ausbauen.

Braunschweig dreht nach der Pause auf

Nach der Halbzeit zeigten sich die Braunschweiger wie ausgewechselt und starten mit einem 10:0-Lauf in das dritte Viertel. Die Löwen drehten das Spiel und führten zum Ende des dritten Viertels mit 64:57. Trotz des Rückstandes glaubten die Eisbären weiter an den Auswärtssieg und kamen zu Beginn des Schlussviertels mit einem 5:0-Lauf ins Spiel zurück. Doch es reichte nicht – in letzter Sekunde saß der letzte Wurf von DeAndre Lansdowne.

Braunschweig hat in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, das war der Schlüssel in diesem Spiel. Wenn wir nicht 30 Punkte im dritten Viertel bekommen hätten, dann hätte es den letzten Wurf vielleicht nicht gegeben. Wir sind nach der Halbzeitpause nicht gut aus der Kabine gekommen. Das dritte Viertel war schlecht von uns und Braunschweig hat gut gespielt. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie nicht aufgegeben hat und wir uns zurück gekämpft haben und wir am Ende die Chance auf den Sieg hatten.

Eisbären-Trainer Michael Mai bei der Pressekonferenz

Beste Werfer waren: Chris Warren (21), Armani Moore (12) und Keith Benson (11).

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 20. April 2019, 21 Uhr