Norddeutsche Länder gründen große Allianz für Meeresforschung

  • Bundesländer und Bund investieren Millionen in neue Allianz
  • Sie soll einer der weltweit größten Forschungsverbände für Meeresforschung werden
  • Auch Alfred-Wegener-Institut und Marum aus Bremen beteiligt
Kameraobjektiv unter Wasser in Indonesien
Die Meere spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Klimas. Zusammen wollen norddeutsche Institute ihre Kräfte nun bündeln. Bild: Imago | StockTrek Images

Die neue Allianz soll einer der weltweit größten Forschungsverbände werden, der sich mit Meeres- und Klimaforschung befasst.Die Forschungsminister haben am Nachmittag eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben.

Durch diese Zusammenarbeit wollen Universitäten und Institute ihre Positionen geschlossen vertreten – beispielsweise mit Blick auf Öffentlichkeit und Politiker der EU. Außerdem sollen gemeinsame Forschungsprogramme entwickelt werden. Dabei geht es auch darum, Schiffe und Technik zusammen zu nutzen. Bund und Länder wollen innerhalb der nächsten drei Jahre bis zu 56 Millionen Euro für den Aufbau der Allianz bereitstellen.

Meere und Ozeane haben eine herausragende Rolle für die Entwicklung des Klimas und beeinflussen das Leben von Millionen Menschen unmittelbar, sagte der stellvertretende Vorsitzende der neuen Allianz, Michael Schulz. Außerdem sei der Bereich der Meeresforschung mit 4000 Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In dem neuen Verbund sollen deshalb Universitäten und Institute gebündelt werden, darunter zum Beispiel das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut und das Bremer Marum. Beteiligt sind Einrichtungen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Rundschau am Nachmittag, 18. Juli 2019, 17 Uhr