Elternvertretung und Personalrat loben Testpflicht in Bremer Kitas

Nachdem die Kinder in einer Kindertagesstätte am Vormittag eine Corona-Pooltestung gemacht haben, werden die Testkassetten eingesammelt.
Bild: DPA | Peter Kneffel
  • Beschluss des Senats: Kita-Kinder müssen dreimal wöchentlich getestet werden
  • Zentralelternbeirat und Kita-Personalrat begrüßen die Maßnahme
  • Ausschuss der Bürgerschaft muss der Neuerung noch zustimmen

Die Zentralelternvertretung und der Personalrat der Bremer Kitas begrüßen die vom Senat verabschiedete Testpflicht für Kita-Kinder. Die Landesregierung hatte zuvor beschlossen, dass auch kleine Kinder dreimal in der Woche auf das Coronavirus getestet werden müssen.

Für die Eltern ist es verpflichtend, die Tests selbst zu übernehmen oder den Test in der Einrichtung zu erlauben. Bevor die Testpflicht zusammen mit der neuen Corona-Verordnung in Kraft treten kann, muss der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft zustimmen.

Auch tägliche Testpflicht für Personal gefordert

"Das ist zwar mehr Arbeit, aber das nehmen wir gerne in Kauf", sagt die Kita-Personalratsvorsitzende Grit Wetjen. So könne man die Sicherheit von Kindern, Eltern und Mitarbeitenden erhöhen, um die Pandemie einzudämmen. Ähnlich bewertet das der Zentralelternbeirat der Bremer Kitas (ZEV). Mit der Testpflicht könnten mehr Eltern erreicht und das Risiko eine Corona-Ansteckung vermindert werden.

Darüber hinaus fordert der ZEV eine tägliche Testpflicht für alle Fachkräfte in den Kitas – auch für geboosterte Menschen. Außerdem sei es hilfreich, die Größe der Kohorte zu verringern. Zur Zeit müssten bei einem positiven Fall 59 Kinder in Quarantäne.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 18. Januar 2022, 17 Uhr