Bauarbeiten für den Wesertunnel der A281 sollen 2019 beginnen

  • Wesertunnel soll den Autobahnring um Bremen schließen
  • So soll das Verkehrschaos in der Überseestadt minimiert werden
  • Tunnel soll bereits in fünf Jahren fertig sein
Bauarbeiter auf einer Autobahnbaustelle (Archivbild).
Die Arbeiten für den Wesertunnel sollen im Januar 2019 beginnen. Für die Anschlussstelle zwischen Neuenlander Ring und dem Zubringer Arsten soll es im Frühjahr 2019 losgehen. Bild: DPA | Ralph Goldmann

Anfang des kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten für den Wesertunnel der Bundesautobahn 281 beginnen. Das hat das Bremer Verkehrsressort jetzt offiziell bekannt gegeben. Damit kann der seit Jahren geplante Autobahnring um die Stadt Bremen geschlossen werden: Er soll die A27 am Autobahndreieck Bremen-Industriehäfen über Woltmershausen mit der A1 an der Anschlussstelle Bremen-Arsten verbinden.

Das Projekt sei "sowohl für den Wirtschaftsverkehr als auch für die Entlastung der Bremer Innenstadt von hoher Bedeutung", so Verkehrssenator Joachim Lohse (Grüne). Das gilt auch für die Überseestadt, sagen mehrere Experten: Erst durch den Wesertunnel könnten die vielen täglichen Staus dort effektiv abgebaut werden. Das Bauprojekt soll im Januar kommenden Jahres mit einem offiziellen Spatenstich beginnen, heißt es. Danach rücken die Bagger an.

Tunnel soll in fünf Jahren fertig sein

Baurechtlich sei alles geklärt, bestätigt Frank Steffe vom Verkehrsressort. Allerdings verhandelt die Behörde noch mit einem Betonwerk über eine Entschädigung. Denn für den Bau des Tunnels benötigt die Behörde Flächen, die eigentlich dem Unternehmen gehören. Man gehe aber fest davon aus, dass sich beide Parteien schnell einigen, so Steffe. In etwa fünf Jahren soll der Tunnel fertig sein.

Ähnlich ist das bei der Anschlussstelle zwischen Neuenlander Ring und dem Zubringer Arsten. Auch hier soll es im Frühling 2019 losgehen — wenn nicht erneut dagegen geklagt wird: Eine Bürgerinitiative, unter anderem aus Anwohnern, kritisiert seit Jahren das große Bauprojekt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 28. November 2018, 17 Uhr