52 neue Videokameras überwachen jetzt den Hauptbahnhof

  • Senator Mäurer weiht neue Überwachungsanlage ein
  • Acht zusätzliche Mitarbeiter werten Bilder rund um die Uhr aus
  • Fragen zum Datenschutz wurden geklärt
Polizist steht in einem Raum des Polizeipräsidium Bremen vor einem Tisch und schaut auf Überwachungsmonitore
Im Polizeipräsidium in der Vahr werden die Bilder vom Bahnhof rund um die Uhr ausgewertet. Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam

Die neue Videoüberwachung rund um den Bremer Hauptbahnhof läuft. Die Bilder von insgesamt 52 Kameras werden in der neuen Videoleitstelle im Polizeipräsidium rund um die Uhr überwacht. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) und Bremens Polizeipräsident Lutz Müller haben die Leitstelle jetzt vorgestellt.

Acht zusätzliche Mitarbeiter sind dafür eingestellt worden, die Monitore im Schichtbetrieb zu überwachen. Im Notfall können sie sofort einen Einsatz auslösen. Videoüberwachung auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz gibt es schon seit 2002 – allerdings nur sehr eingeschränkt. Jetzt ist der überwachte Bereich deutlich größer, es gibt viel mehr Kamaras, die auch Hinterhöfe und kleine Ecken erfassen und das in hochauflösender Bildqualität.

Das Ganze ist ein Mosaikstein in unserem Gesamtkonzept. Dazu gehört die LED-Beleuchtung aber auch Ordnung und Sauberkeit. Diesen Bahnhof werden Sie alsbald nicht wiedererkennen.

Innensenator Mäurer bei der Einweihung gegenüber buten un binnen.

Die Videoüberwachung ist Teil eines größeren Sicherheitsprogramms für den Hauptbahnhof. Dazu gehört unter anderem auch eine neue gemeinsame Wache mit der Bundespolizei, die am 5. Juni eröffnet wird. Mit der Datenschutzbeauftragten des Landes sei Einvernehmen hergestellt, betonten Mäurer und Müller. Alle wesentlichen Punkte seien geklärt. Nach 48 Stunden werden die Aufnahmen der Innenbehörde zufolge gelöscht – sofern sie in dieser Zeit nicht als Beweismaterial für Ermittlungen benötigt werden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 21. Mai 2019, 17 Uhr