"Seute Deern" soll Stadt Bremerhaven 1,7 Millionen kosten

  • Bund hatte bereits 17 Millionen Euro zugesagt
  • Land Bremen übernimmt 90 Prozent der Restsumme
  • Touristen sollen bei Sanierung zuschauen können
Das Schiff "Seute Deern" im Bremerhavener Hafen.

Nachdem der Bund für die Sanierung der Bremerhavener Dreimastbark "Seute Deern" 17 Millionen Euro zugesagt hatte, deutet sich nun an, wer die andere Hälfte der Kosten übernimmt. Nach Informationen von Radio Bremen wird das Land Bremen 90 Prozent übernehmen, den Rest muss die Stadt Bremerhaven aufbringen – immerhin noch 1,7 Millionen Euro.

"Die Summe wird aber nicht auf einen Schlag fällig", sagte Stadt-Sprecher Volker Heigenmooser. Vielmehr gehe man von einem Sanierungszeitraum von sechs Jahren aus, in dem nach Fortschritt der Maßnahme gezahlt werden müsse.

Touristisches Markenzeichen in schlechtem Zustand

Überdachtes Dock für die "Seute Deern"
So könnte die Sanierung in einem gläsernen Dock nach einem Entwurf aussehen. Bild: Judel/Vrojlik & Co.

Die "Seute Deern" ist ein touristisches Markenzeichen Bremerhavens und seit Jahren in schlechtem Zustand. Sie soll in einem Trockendock saniert werden, so dass Besucher die Arbeiten beobachten können. Bei der Reparatur wollen die Wissenschaftler des Schifffahrtsmuseums erforschen, wie Holz in der Nässe dauerhaft konserviert werden kann.

Nach der "Seute Deern" sollen dann auch die anderen Schiffe des Museumshafens saniert werden. Dafür soll es innerhalb eines Jahres ein Konzept geben. Am Freitag soll außerdem ein neues Marketing-Konzept für den Museumshafen und die "Seute Deern" vorgestellt werden.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 28. Juni 2018, 15 Uhr