A1 zwischen Bremen und Hamburg muss saniert werden

  • Letzte Sanierung des Autobahn-Abschnitts wurden 2013 fertig
  • Teilstücke zwischen Bremen und Hamburg sind aber schon zehn Jahre alt
  • Verschlissene Fahrbahnabschnitte müssen erneuert werden
Eine stark befahrene Autobahn.
Der sechsspurige Ausbau der Autobahn hat die Pendler damals viele Nerven gekostet. Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam

Die A1 zwischen Osnabrück und Hamburg ist ein Dauerthema in den Verkehrsnachrichten: Aktuell vor allem wegen der Baustellen rund um Bremen. Ab Herbst trifft es auch die Autofahrer nach in Richtung Hamburg und zurück. Denn Teile der A1 zwischen Bremen und Hamburg müssen schon wieder saniert werden, obwohl die Sanierung der Autobahn erst 2013 abgeschlossen wurde.

Mehrere Abschnitte der 66 Autobahnkilometer der A1 zwischen Bremen und Hamburg wurden damals mit modernem offenporigen Asphalt belegt, der besonders leise ist – um Anwohner vor Lärm zu schützen. Die ersten dieser Autobahnabschnitte wurden aber schon 2009 gebaut, sind also jetzt zehn Jahre alt und müssen daher erneuert werden, wie Gisela Schütt von der niedersächsischen Straßenbaubehörde sagt. Betroffen sind zunächst zwei jeweils sechs Kilometer lange Abschnitte zwischen Oyten und Stuckenborstel.

Wann genau auf welchen Abschnitten gebaut wird, steht noch nicht fest

Zuständig für die Bauarbeiten ist die private Betreibergesellschaft A1-Mobil, die auch die Kosten trägt. Die Reparaturen hätten aber nichts mit Baumängeln zu tun, der Grund sei ganz normaler Verschleiß, sagt Schütt. Wann genau, es an welchen Abschnitten zu Beeinträchtigungen kommen wird, steht laut Schütt noch nicht fest. Der genaue Ablauf der Bauarbeiten werde von A1-Mobil derzeit geplant.

Der NDR berichtet, dass es in den kommenden Jahren immer wieder zu solchen Reparaturen auf der A1 kommen wird. Auch die Abschnitte mit normalem Asphalt müssen demnächst nach und nach erneuert werden.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 20. Mai 2019, 12 Uhr