Streit um Offshore-Terminal: Land geht in die nächste Instanz

  • Landesregierung und Bremenports legen Berufung ein
  • Verwaltungsgericht Bremen hatte den Bau des OTB vorerst gestoppt
  • Jetzt soll der Fall vor das Oberverwaltungsgericht gehen
Der Offshore hafen in Bremerhaven.

Der Streit über den Offshore-Terminal in Bremerhaven geht in eine neue Runde. Am Montag wollen die Landesregierung und die Hafengesellschaft Bremenports Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Bremen einlegen. Damit landet der Fall dann vor dem Oberverwaltungsgericht.

Das sei keine große Überraschung und für das Land ein logischer Schritt, heißt es von Seiten der Naturschutzorganisation BUND. Die hatte 2016 gegen den Bau des Terminals geklagt. Das Verwaltungsgericht hat den Bau daraufhin vorerst gestoppt, dem Land aber Möglichkeiten gelassen, um die Planungen im Sinne des Naturschutzes nachzubessern. Häfensenator Martin Günthner (SPD) sagte im Februar, dass die aufgeführten Schwachstellen seiner Ansicht nach allesamt heilbar seien.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. April 2019, 14 Uhr